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| 26 der 60 Waggons rutschten von der Strecke. (Foto: Erster Kanal) | |
Donnerstag, 16.06.2005
Nach Zugunglück droht Wolga Ölpest
Moskau. Bei einem Zugunglück im Gebiet Twer sind 26 Waggons mit Schweröl umgekippt. Dabei wurden mehrere Container beschädigt. Damit das Öl nicht in die Wolga fließt, bauen Rettungskräfte einen Damm.
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Der Güterzug entgleiste am Mittwochabend unweit der Stadt Rschew. 26 der 60 Waggons kamen von der Strecke ab, zehn Kesselwagen überschlugen sich. Nachdem es anfangs hieß, dass aus lediglich zwei Containern Öl austrete, erklärte eine Eisenbahnsprecherin, dass 300 Tonnen Schweröl ausgeflossen seien. Ein Container enthält etwa 60 Tonnen Petroleum.
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Gleisanlagen unterspült
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Die Unfallursachen werden noch untersucht, einen Anschlag schlossen die Behörden jedoch kategorisch aus. Wahrscheinlich sei der Grund auf dem Streckenabschnitt zu weich und zu feucht gewesen, erklärte der Sicherheitschef der Eisenbahn AG, RZD, Wladimir Sasonow. Starker Regen habe das Gleisbett unterspült, das daraufhin dem Druck der Waggons nicht mehr standhielt.
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Die Unglücksstelle befindet sich nur 100 Meter vom Fluss Wasusa entfernt, der in die Wolga mündet. Daher versuchen Rettungskräfte mit einem Dammbau das Schlimmste zu verhindern. Der Chef des Krisenstabes Viktor Surow ist sicher, so die Gefahr einer Ölpest zu bannen.
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Moskaus Trinkwasser bedroht
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Der Leiter des regionalen Zentrums für die Beseitigung von Unfallkatastrophen und Umweltschäden, Wjatscheslaw Wassiljew, hingegen ist noch nicht so optimistisch. Er warnte vor einer möglichen Trinkwasserverseuchung in Moskau, sollte das Öl ins Grundwasser gelangen.
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Erst wenn die Unfallstelle völlig abgeriegelt sei, könne Entwarnung gegeben werden, sagte Wassiljew. Aber auch dann nimmt, seiner Einschätzung nach, die Behebung der Naturschäden einen Monat in Anspruch. Die Staatsanwaltschaft leitete nach dem Unfall eine Untersuchung wegen Umweltverschmutzung durch unsachgemäße Behandlung von Chemikalien ein.
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(ab/.rufo)
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