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| Reinhold Steiner managt jetzt zwei russische Röhrenwerke (Foto: Steiner) | |
Donnerstag, 20.11.2008
Österreicher Steiner Chef bei russischem Rohrbauer
Tscheljabinsk. Ein Österreicher ist neuer Generaldirektor der russischen Stahlindustrie-Holding ChTPZ. Seine vordringlichste Aufgabe sieht der 44-jährige Reinhold Steiner im Krisenmanagement. Die Branche ist angeschlagen.
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Zu ChTPZ (steht für Tscheljabinsker Röhrenfabrik) gehören die beiden Röhrenwerke Tscheljabinsk und Nowouralsk. Mit einem Marktanteil von 22 Prozent ist ChTPZ die Nummer Zwei unter Russlands Stahlrohrbauern (hinter TMK). 2006 lag der Ertrag bei etwa 1,7 Mrd. Euro.
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Jobkürzungen angesagt Doch der Industriegigant aus dem Ural kämpft schwer mit den Folgen der Finanzkrise, die die Stahlbranche in Russland hart getroffen hat. Knapp 5.000 der etwa 20.000 Arbeiter in den Röhrenwerken könnten im nächsten Jahr ihren Job verlieren, teilte ChTPZ unlängst mit. „Wir müssen drastische Einschnitte machen“, sagt auch Steiner zu Russland-Aktuell. Seine Aufgabe sei in erster Linie das „Krisen-Management“.
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Bei ChTPZ wird einiges von ihm erwartet. „Herr Steiner hat die Gruppe CHTPZ in einer schweren Lage übernommen, in der das Unternehmen ein starkes Führungsteam braucht, das effektiv den Folgen der globalen Finanzkrise trotzen kann “, erklärt der Vorstandschef des Röhrenwerks Tscheljabinsk, Alexander Fjodorow.
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Erfahrener Manager in der Branche Steiner soll den Konzern reorganisieren und ihn dabei stärker auf die Bedürfnisse der Öl- und Gasindustrie in Russland ausrichten. Ob das angesichts der Krise im dortigen Sektor Erfolg versprechend ist, darüber streiten sich die Analysten.
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Immerhin, Erfahrung bringt Steiner reichlich mit. Der gelernte Maschinenbauer arbeitete zunächst bei Mobil Oil (zu ExxonMobil) und M-I Swaco, ehe er 1994 bei Voestalpine einstieg. Die letzten sechs Jahre arbeitete er als Kaufmännischer Geschäftsführer der voestalpine Krems GmbH.
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