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Wladimir Putin (Foto: Schdanow/.rufo)
Wladimir Putin (Foto: Schdanow/.rufo)
Freitag, 03.10.2003

Putins Auftritt beim Wirtschaftsforum

Moskau. Bei seinem Auftritt auf dem internationalen Wirtschaftsforum in Moskau versprach Russlands Präsident Wladimir Putin am Freitag den schrittweisen Abbau der Staatsmonopole. Der Staatsapparat werde durch die begonnene Verwaltungsreform auch transparenter werden, teilte Putin mit. Beamte sollen das Business zukünftig nicht mehr behindern. Die Abhängigkeit der russischen Wirtschaft vom Rohstoffexport will Putin eindämmen.

„Russland ist ein reiches Land, doch bisher haben wir noch nicht gelernt, damit umzugehen. Wir sind gerade erst auf dem Weg zu einem sinnvollen Gebrauch“, sagte Putin. Russland war „unter allen Zaren“ ein Land, das seine Rohstoffe exportierte. Auch wenn sich die Tendenz bis heute fortsetze, will der Präsident zukünftig auf den verstärkten Ausbau der neuen Technologien und die verarbeitende Industrie setzen.

Der zukünftige Wirtschaftskurs des Landes wurde von der Regierung in diesem Jahr erarbeitet. Zumindest der russischen Industriellen- und Unternehmerverband unterstützt das soziale und wirtschaftliche Entwicklungsprogramm der Regierung. Der Vorsitzende des Verbandes Arkadi Wolski schätzte, dass sich das Lebensniveau der Bevölkerung in zwei bis drei Jahren in Folge des Programmes spürbar verbessern werde.

Bei Russland-Aktuell
• Russischer Wirtschaftsguru gegen Kyoto (2.10.03)
• Pokern um Kyoto-Protokoll geht weiter (29.9.03)
• Internationales Wirtschaftsforum – Zahlen und Ziele (19.6.03)
Das zweitägige Wirtschaftsforum endet am Freitag. Mehr als 300 Teilnehmer aus dem In- und Ausland nehmen daran teil. Zwei Themen beherrschten die Diskussion: Die Rolle Russlands in der weltweiten Entwicklung und globale ökonomische Probleme.

(ab/.rufo)

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