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Untergetaucht - Ex-Präsident Eduard Schewardnadse (Foto: .rufo)
Untergetaucht - Ex-Präsident Eduard Schewardnadse (Foto: .rufo)
Montag, 24.11.2003

Wo ist Schewardnadse?

Moskau (Aktualisiert 16:41). Das Rätselraten darüber, ob der georgische Ex-Staatschef Eduard Schewardnadse nach seinem Rücktritt in Tiflis bleiben würde, dauert weiter an. Der BGS dementierte Meldungen, der gestürzte Staatspräsident sei bereits mit einem Privatjet in Baden-Baden gelandet. Das russische Fernsehen hatte noch am Mittag berichtet, Schewardnadse befinde sich weiterhin in der georgischen Hauptstadt in einem Haus von Verwandten. Dies bestätigte am Montag auch ein Sprecher des Ex-Präsidenten.

Das ZDF hatte am Nachmittag die Ankuft Schewardnadses in Deutschland gemeldet. Auf dem Flugplatz Söllingen bei Baden-Baden sei sehr viel Polizei im Einsatz gewesen, hatte der Sender unter Berufung auf Augenzeugen berichtetet. Wenig später sei ein blaugelber Hubschrauber von dem Gelände gestartet. Der BGS hatte zunächst die Landung des georgischen Staatschefs bestätigt, die Meldung dann aber dementiert. An Bord der fraglichen Maschine aus Moskau hätten sich Geschäftsleute befunden, hieß es.

Bereits kurz nach dem Rücktritt hatte die Bundesregierung deutlich gemacht, dass der sowjetische Ex-Außenminister in Deutschland jederzeit willkommen sei. “Sollte Eduard Schewardnadse nach Deutschland kommen wollen, so wäre er auch wegen seiner Verdienste um die deutsche Einheit willkommen”, sagte Regierungssprecher Bela Anda. Berichten der Bild-Zeitung soll Schewardnadse über eine Vertraute unlängst bereits eine luxuriöse Villa in Baden-Baden erworben haben. Noch vor wenigen Tagen hatten Mitarbeiter der georgischen Präsidialverwaltung die Meldungen kategorisch dementiert

Bei Russland-Aktuell
• Einzug der neuen Klugheit im Kaukasus? (23.11.2003)
• Georgien: Schewardnadse tritt ab (23.11.2003)
• Schewardnadse: Reformer oder Diktator? (23.11.2003)
• Schlagseite: Georgien: Klein-Jugoslawien hinterm Kaukasus (23.11.2003)
Nach dem unblutigen Machtwechsel in Tiflis erkannten die USA die neue Führung des Landes an. Bundesaußenminister Joschka Fischer versprach, Deutschland wolle der Kaukasus-Republik dabei helfen, die gegenwärtige schwere Krise zu überwinden. Parlamentschefin Nino Burdschanadse, die sich am Samstag zur neuen Präsidentin Georgiens ausgerufen hatte, kündigte an, sie werde am außenpolitischen Kurs ihres Vorgängers festhalten und eine Integration Georgiens in NATO und EU anstreben.

(kp/.rufo)

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