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Stelldichein der Eitelkeit: Kirstin Kober oben ohne und mit Fernglas in -Ascot- (Foto: pd)
Stelldichein der Eitelkeit: Kirstin Kober oben ohne und mit Fernglas in -Ascot- (Foto: pd)
Dienstag, 15.11.2005

Gunther Sachs: Der Fotostar und seine Sternchen

St. Petersburg. Der Modefotograf und Tausendsassa Gunther Sachs beehrt den Marmorpalast mit einer Ausstellung. Blickpunkte der Fotoschau sind seine Montagen und die „Heldinnen“-Porträts mit Claudia Schiffer.


Mit Gunther Sachs werden unweigerlich Erinnerungen an die glitzernde Lazy-Crazy-Hazy-Zeit der sechziger bis achtziger Jahre wach, als Modejournale und Fotoillustrierte noch großformatig, dick und voller Sonderbeilagen waren: STERN, BUNTE, QUICK, Paris Match. Mal als Fotograf für Vogue, mal als Dok-Filmer, Galerist und Kunstsammler, dann als vermögender Industriellensohn und Playboy tauchte Sachs in fast allen Ressorts der bunten Presse auf.

Prominent vor und hinter der Linse

In dieser Epoche entstand das Bild vom Modefotografen mit wildem Haar und Rollkragenpullover, der mit der Hasselblad-Kamera in der einen und der glimmenden Gauloise in der anderen Hand lässig Modells und Assistenten herumscheucht.

Bitter-süße Kunstträume einer Film-Heldin: Claudia Schiffer als Schiwagos "Lara". (Foto, Ausschnitt: pd)
Bitter-süße Kunstträume einer Film-Heldin: Claudia Schiffer als Schiwagos
Schmollmund und Po-Backen in nassen T-Shirts appetitlich arrangiert vor Sandstrand, Wüste oder Wasserfall. Genau diesem Klischee entsprach der Lebemann Sachs, der noch prominenter wurde, als er sein Modell Brigitte Bardot heiratete und damit sowohl hinter wie auch vor der Linse berühmt wurde.

Körperlandschaften

Von diesen Zeiten zeugen in der Ausstellung Bilder wie der liegende Akt (Renate Zweng) vor der Golden Gate-Kulisse (1983) oder die zweiteilige Körper-Landschaft „Form“ (1987), in der Namibias Wüste mit einem Frauenkörper zu verschmelzen scheinen. Das Korn, das in einigen der Bilder zu erkennen ist, lässt einen wehmütig an die guten alten Zeiten der Analogfotografie zurückdenken.

Montierte Sachs schon zu dieser Zeit gerne Modell und Umgebung zu unwirklich anmutenden Szenen zusammen, so entdeckte er in den neunziger Jahren die aufkommende digitale Bildbearbeitung mit ihren fast grenzenlosen Möglichkeiten.

Verliebt in die perfekte Schönheit

Durchdringender Blick und schwerer Goldschmuck: Claudia Schiffer in der Rolle der bleichen Nofretete. (Foto: pd)
Durchdringender Blick und schwerer Goldschmuck: Claudia Schiffer in der Rolle der bleichen Nofretete. (Foto: pd)
Für Sachs bedeutete diese Entwicklung einen weiteren Schritt in Richtung perfekter Schönheit und Eleganz. Als Grenzgänger zwischen Kunst, Kitsch und Glamour, der als Leiter des Münchner Museums für moderne Kunst 1972 die erste Andy Warhol-Ausstellung in Europa organisierte, begann er seine Synthesen von Kunst und Fotografie zu entwerfen.

Mit Claudia Schiffer, dem Modell der Modelle, setzte er seine Träume in großformatige Bilder um. In der dreiteiligen \"Hommage a Gruau\" in Rot, Gelb und Blau (1991) scheint Schiffer auf den Pinselstrichen des berühmten Dior-Modezeichners René Gruau zu schweben. Gekleidet in Farbtupfer berückt die Schönheitskönigin mal mit fröhlichem, mal mit sinnlichem und mal mit verklärtem Blick ihr Publikum.

Stolz und Eitelkeit der Stars- und Sternchengesellschaft

Die perfekte Frau passt auch nahtlos in das Kostüm der perfekten Heldin - deren Identität sie in der „Heldinnen“-Serie von 1991 annimmt. Sei es als Schiwagos Lara im kostbaren Pelz und mit bitter-süßer Kunstträne auf der Wange oder als bleiche Nofretete mit durchdringendem Blick und schwerem Goldschmuck, überall erfüllt Schiffer ihre Mission.

Die Koordinaten
Adresse: Millionnaja ul. 5/2
Nächste Metro: Newski Prospekt/Gostinyj Dwor
Öffnungszeiten: 10.00 – 18.00, Mo. bis 16.00
Ruhetag: Dienstag
Telefon.: 3129196
Eintritt: ca. 5 Dollar
Seinem Liebling Andy Warhol hat Gunther Sachs eine achtteilige Serie im typisch-bunten Siebdruck-Outfit gewidmet.

Das befreiende bei Sachs ist die offene Atmosphäre, die seine Werke verbreiten. Überall sind Neugierde und Spieltrieb des eingefleischten Autodidakten zu spüren. Auch der Humor eines Autors, der über sich und seine Welt lachen kann, kommt stellenweise zum Vorschein. So sind in der Montage \"Ascot\" (1995), in der Kirstin Kober mit Busen und Fernglas ein Dutzend Mal in verschiedenen Haltungen abgebildet sind, Stolz und Eitelkeit der gesamten Stars- und Sternchengesellschaft konzentriert.

Die Ausstellung im Petersburger Marmorpalast ist bis zum 28. November geöffnet.

(eva/.rufo)


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