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Donnerstag, 01.03.2007
GlaxoSmithKline: Impftests an russischen Kindern
St. Petersburg. In einer Klinik der russischen Staatsbahn in der Wolgograder Region soll heimlich an über hundert Kindern ein Impfstoff des belgischen Pharmakonzerns GlaxoSmithKline ausprobiert worden sein.
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Auf Bestellung des Konzerns wurde den Kindern im Alter zwischen einem und zwei Jahren der kombinierte Impfstoff Varilrix verabreicht, der als Kombination gegen Kinderkrankheiten wie Röteln und Windpocken entwickelt wurde, schreibt newsru.com. Der leitende Arzt erhielt für die Durchführung der Tests 50.000 Dollar Honorar.
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Vor den Eltern wurde diese “kostenlose Behandlung” als ausländisches Hilfsprojekt deklariert. Außerdem wurden die Kinder mit kostenlosen Taxis in das Krankenhaus gebracht.
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Ein Verdacht kam erst auf, als ein Mädchen nach der Impfaktion erkrankte. Bei weiteren Untersuchungen wurde bei vielen der geimpften Kinder eine allgemeine Schwäche festgestellt. Bei einem der Kinder diagnostizierten die Ärzte zudem ein gestörtes Wachstum.
(eva/.rufo)
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