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Montag, 16.01.2006
Merkel und Putin reden drei Stunden, einig im Iran
Wie erwartet verschob sich die gemeinsame Pressekonferenz Angela Merkels und Wladimir Putins. Die Gespräche der beiden im Kreml hatten drei Stunden lang an Stelle von zwei Stunden gedauert. Putin dankte der Kanzlerin anschließend für die „offene Athmosphäre in allen Fragen“. Merkel erklärte: „Wir haben auch das Thema Tschetschenien besprochen, wo wir nicht unbedingt einer Meinung
sind.“
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Merkel erklärte auch sie wolle sich dafür einsetzen, dass die EU einen Beitrag zur Entwicklung der Krisenregion leiste. Ähnlich waren in den vergangenen Jahren auch Gespräche zwischen Putin und Schröder zu diesem Thema verlaufen.
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Es werde im Laufe des Jahres noch viele Gelegenheiten geben, die Gespräche fortzusetzen, sagte Merkel. Die bisher für Mitte März geplanten deutsch-russischen Regierungskonsultationen im sibirischen Tomsk sollen nach Aussagen Putin auf April verschoben werden. Im Juli treffen sich die G-8-Staaten in Petersburg. Im Herbst soll der Petersburger Dialog in Dresden stattfinden.
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Putin sagte vor Journalisten, er habe mit Merkel auch über das iranische Atomprogramm gesprochen. Wie dpa unter Bezug auf Delegationskreise berichtet, warnte Putin vor allen Schritten, „die unvorhersehbare Folgen mit sich bringen“. „Wir haben vereinbart, dass wir unsere nächsten Schritte eng absprechen werden“, erklärte Merkel auf der Pressekonferenz.
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Bereits in der vergangenen Woche hatte der russische Verteidigungsminister Sergej Iwanow vor einer militärischen Eskalation im Iran gewarnt. „Ich hoffe, dass es nicht zum Krieg kommt“, sagte Iwanow.
(gim/.rufo)
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