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Samstag, 17.02.2007
Vogelgrippe bei Moskau: Virus für Menschen gefährlich
Moskau. Bei den in der Nähe Moskaus an Vogelgrippe gestorbenen Hühnern sei der auch für den Menschen gefährliche Virus H5N1 gefunden worden, teilt der oberste russische Amtsarzt Genadi Onischtschenko nach einem Bericht des russischen Fernsehens mit. Der Virus sei durch Tiere eingeschleppt worden, die auf dem Moskauer Vogelmarkt gekauft wurden.
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Es sei kein Fall von Infektion eines Menschen festgestellt worden, erklärte Onischtschenko.
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Die beiden betroffenen Dörfer Pawlowskoje (im Landkreis Domodedowo) und Schichowo (im Landkreis Odinzowo, nahe Swenigorod) sind nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums für mindestens zwei Wochen unter Quarantäne gestellt. Die Zufahrten zu den Dörfern sind gesperrt oder werden von Miliz kontrolliert. Fahrzeuge werden bei der Ausfahrt desinfiziert.
Am Samstagnachmittag wurden weitere Fälle von Vogelgrippe aus dem Landkreis Podolsk gemeldet, der an den Landkreis Domodedowo angrenzt.
Auf einem Hof im Rayon Podolsk seien 44 Hühner verendet, die von einem auf dem Moskauer Vogelmarkt gekauften Tier angesteckt worden seien.
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Am 19.Februar solle eine vorbeugende Impfkampagne gegen Vogelgrippe im gesamten Gebiet Moskau beginnen, sagt ein Behördensprecher.
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Der Teil des Vogelmarktes, auf dem Hühner verkauft werden, ist am Samstag geschlossen worden.
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Es handelt sich um Teile des Marktes "Sadowod" am Autobahnring im Südosten Moskaus, der sich in den letzten Jahren als Ersatz für den traditionellen und populären Vogelmarkt im Stadtzentrum entwickelt hatte. Der alte Vogelmarkt, der einem deutschen Flohmarkt ähnelte, war wegen angeblich schlechter sanitärer Bedingungen geschlossen worden. (mig/.rufo)
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