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| Foto: newsru.com | |
Donnerstag, 17.03.2005
Flugzeugabsturz: Unglücksursache weiterhin unklar
Moskau. Die Gründe für den Absturz eines Passagierflugzeuges am Mittwoch im Norden Russlands sind weiter unklar. Helfer vor Ort erwarten am Donnerstag eine Komission des internationalen Luftfahrtkomitees, mit deren Hilfe die Überreste untersucht werden sollen. Das russische Transportministerium gab bekannt, dass das Flugzeug technisch in Ordnung war.
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Wie Transportminister Igor Lewitin Journalisten in Nowossibirsk erklärte, hoffe man, die Unglücksursache bis Donnerstag Abend zu klären. Zuvor hatten Bergungskräfte an der Absturzstelle den Flugschreiber der Maschine gefunden.
Das Unglück hatte sich am Mittwoch um 12.00 Uhr MEZ ereignet, als eine AN-24 beim Landeanflug auf den Flugplatz Warandai (Autonomer Bezirk der Nenzen) abstürzte und ausbrannte. Die Maschine befand sich auf einem Charterflug Ufa – Perm – Usinsk – Warandai und gehörte der Fluggesellschaft „Regionalye Avialini“.
24 Überlebende
24 Passagiere überlebten den Absturz. Neun von ihnen seien schwer verletzt, keiner befinde sich aber mehr in einem lebensbedrohlichem Zustand, sagte eine betreuende Ärztin der Nachrichtenagentur Interfax.
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Die Zahl der Opfer gab „newsru.com“ mit 28 oder 29 an. Wie der örtliche Katastrophenschutz mitteilte, bereite eine Identifizierung der toten Passagiere außerordentliche Schwierigkeiten, da es kaum sterbliche Überreste der Menschen gebe. An der Absturzstelle sei fast alles verbrannt, meldete Interfax. An Bord der Maschine befanden sich mehr als 50 Menschen.
Mittlerweile wurde den Angehörigen und Hinterbliebenen der Opfer finanzielle Hilfe in Ausssicht gestellt, in erster Linie von dem Unternehmen „Lukoil-Perm“, da viele der Opfer Mitarbeiter dieses Unternehmens waren.
Am Donnerstag Vormittag reisten mehrere Experten und der Vize-Gouverneuer des Gebietes Perm nach Narjan-Mar, um den Überlebenden der Flugzeugkatastrophe beizustehen und ihre schnellstmögliche Verlegung in Heimatorte vorzubereiten.
(jm/.rufo)
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