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Donnerstag, 24.10.2002
Kontakt zu Geiselnehmern abgebrochen
Moskau. Die russischen Behörden sagen, sie könnten in den Morgenstunden keinen Kontakt mehr zu den Geiselnehmern herstellen, weil die von denen angegebenen Mobiltelefonnummern falsch seien. Derweil schaffen es aber anscheinend die Tschetschenen, telefonisch Verbindung mit ihrer Internet-Seite zu halten. Dort teilten sie mit, sie hätten heute morgen einen Milizionär und eine junge Geheimdienstagentin erschossen.
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Die junge Frau sei trotz aller Warnungen ins Gebäude eingedrungen, um Informationen zu sammeln. Der Milizionär habe versucht, als vorgeblich Betrunkener ins Haus zu kommen. Beide seien erschossen worden. Im Gebäude befänden sich 1000 Menschen, unter ihnen 30 Ausländer. Nach russischen Behördenangaben gibt es noch etwa 500 Geiseln. Oberstes Ziel sei, deren Leben zu schützen, sagt das russische Lagezentrum. (rUFO/kp).
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