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| Vize-Premier Ramsan Kadyrow hat sich für das tschetschenische Rockfestival besonders stark gemacht (foto: tv/rufo)) | |
Montag, 07.11.2005
Rockfestival Phönix in Tschetschenien
Moskau. Der dritte Anlauf, in Tschetschenien ein Rockfestival durchzuführen, wird heute in Gudermes unternommen. Das Open-air-Konzert „Phönix“ soll sechs Stunden dauern, etwa 15.000 Besucher wurden erwartet.
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Der Name des Festivals soll die Wiedergeburt der kriegsversehrten Kaukasus-Republik symbolisieren. Zwei Mal war die Veranstaltung aus Sicherheitsgründen schon abgesagt und aufgeschoben worden: Das erste Mal am 5. Juli, das zweite Mal am 27. September. Bisher waren die tschetschenischen Sicherheitskräfte nicht bereit, für eine dertig groß angelegte Veranstaltung die Verantwortung zu übernehmen.
Demonstration nach außen und innen
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„Wir wollen der ganzen Welt zeigen, dass Tschetschenien ruhig ist und hier sogar groß angelegte Veranstaltungen durchgeführt werden können», sagte der tschetschenische Vizeregierungschef Ramsan Kadyrow.
3000 Polizisten waren zur Absicherung des Festivals im Fußballstadion der zweitgrößten Stadt der Republik abgestellt worden. Wie NTW aus gudermes berichtete, waren die sicherheitsmaßnahmen auf dem Gelände extrem scharf: Selbst die dort Dienst schiebenden Polizisten mussten durch die Metalldetektor-Rahmen am Eingang gehen.
Auch „Präsident“ kam nach Gudermes
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| Lokalmatadoren: Die tschetschenische Gruppe | |
Die Teilnehmerliste des Konzerts wurden seit Juli ebenfalls mehrmals verändert. Zunächst wurden „Woskresenje“ und „Va-Banque“ angekündigt, als Moderator sollte Alexander Skljar auftreten. Nun erwartete man in Gudermes Bands wie die russischen Rocklegenden „Agatha Christie“, „Notschnie Snajperi“ („Nächtliche Scharfschützen“ ) und „B-2“, aber auch neue, bislang eher unbekannte tschetschenische Bands wie „Präsident“ und „Mjortwije Delfini“ („Die toten Delphine“). Als Moderator wurde der berühmte Schauspieler und Regisseur des aktuellen Afghanistan-Blockbusters „9. Kompanie“ Fjodor Bondartschuk ausgewählt.
Die Hauptorganisatoren des Rockfestivals sind der russische Energiekonzern RAO EES, die Versicherungsgruppe „Max“ und die Ahmad-Kadyrow-Stiftung. 15.000 Eintrittskarten wurden verkauft sowie an tschetschenische Jugendliche verschenkt. Für alle, die dennoch lieber zu Hause blieben, plant der ist staatliche Fernsehsender „Rossia“ morgen die die Austrahlung einer Aufzeichnung des Konzerts.
(mvr/rufo)
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