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| Bemützte ISS-Besatzung. Multikulturell und multikonfessionell (Foto: ISS) | |
Donnerstag, 29.12.2005
Silvester auf der ISS - gleich 16 mal Neues Jahr
Moskau. Kosmonaut Tokarjew und Astronaut McArthur werden mindestens zweimal Silvester feiern und auf das neue Jahr anstoßen - einmal mit der Flugleitzentrale in Moskau, einmal mit der Bodenstation in Houston.
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Angestoßen wird mit Cognak aus der Tube, weil Schampanskoje in der Schwerelosigkeit unbeherrschbar wäre.
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Wenn die Kraft reicht, sagt McArthur, werde man auch noch öfter feiern. Gelegenheit dazu gibt es auf der ISS, denn sie überfliegt 16 mal die Datums- und Jahresgrenze.
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Fuer die ISS-Besatzung gibt es auch nicht nur ein Feuerwerk aus der Umlaufbahn zu bewundern, sondern Feuerwerke in allen Metropolen der Welt - wenn die Wolken nicht stören.
Festlich gespeist wird auf der ISS hingegen nur einmal. Es gibt Lamm und Gemüse auf russische Art. Serviert wird nicht auf dem Teller. Das Gericht muss aus einer Folienpackung gelutscht werden, die einer Katzenfutterpackung ähnlich sieht.
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Zur Feier des Tages trägt Astronaut McArthur die weissen Socken anziehen, die ihm seine Tochter mit Raumfrachter Progress-M zu Weihnachten geschickt hatte. Für feierliche Stimmung an Bord sorgen zwei Weihnachtsmännermützen.
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Am 7.Januar endet dann die Feierphase mit dem russisch-orthodoxen Weihnachtsfest, das die ISS-Besatzung ebenso einträchtig, multikonfessionell bzw. ökumenisch begehen wird, wie das West-Weihnachten am 25.Dezember.
(mig/.rufo)
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