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| Der Jeep des Tschetschenenführers Jandarbijew flog im Februar in die Luft (Foto: newsru) | |
Mittwoch, 29.09.2004
Russische Agenten können Katar verlassen
Moskau. Die beiden wegen Mordes an dem tschetschenischen Ex-Präsidenten Selimchan Jandarbijew verurteilten russischen Agenten können Katar wohl bald verlassen. Der Sekretär des russischen nationalen Sicherheitsrates Igor Iwanow sagte, er hoffe, eine entsprechende Vereinbarung werde in Kürze unterzeichnet. Ihre Haftstrafe müssten die Agenten dann aber wohl in einem russischen Gefängnis absitzen.
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In Katar waren sie zu lebenslanger Haft, d.h. 25 Jahren verurteilt worden. Russland hatte versucht, die Verurteilung als unrechtmäßig anzufechten. Jetzt sollen die beiden Russen aber auf anderem Wege in die Heimat zurückkehren. Da ein Begnadigungsgesuch wenig Aussichten auf Erfolg hatte, hat Russland vorgeschlagen, dass die beiden die Haftstrafe in ihrer Heimat verbüßen können. Grundlage dafür ist ein UNO-Beschluss, der so etwas grundsätzlich zulässt.
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Die Haftbedingungen in Russland sind im Vergleich zu Katar keine Verbesserung. Dort waren die beiden während des Mordprozesses in Villen untergebracht. Jetzt sollen sie in so genannten VIP-Zellen sitzen.
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Derartiger Luxus erwartet die Gefangenen in Russland nicht. Auch eine schnelle Entlassung scheint ausgeschlossen, da die UNO die Einhaltung der Vereinbarungen überwachen wird.
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(ab/.rufo)
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