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| Pikaljowo macht Schule: Immer öfter versuchen Belegschaften ihre Forderungen mit Protestaktionen durchzusetzen (Foto: TV) | |
Montag, 20.07.2009
Arbeitsniederlegung in Rüstungsbetrieb wegen Lohnschuld
Wladiwostok. Pikaljowo macht Schule. Arbeiter einer Marine-Werft bei Wladiwostok haben die Arbeit niedergelegt, um die Auszahlung von Lohnschulden des Betriebes in Höhe von 23 Miollionen Rubel (etwa 500.000 Euro) zu erzwingen.
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Wie ein Vertreter der Gewerkschaft mitteilt, haben auf der Reparaturwerft Nr.30 in der Ortschaft Dunai im Gebiet Primorje (Wladiwostok) von ingsesamt 405 Mitarbeitern 60 die Arbeit niedergelegt.
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Die Aktion sei am Donnerstag auf einer Betriebsversammlung beschlossen worden. Es handele sich aber nicht um einen Streik, sondern um eine von der russischen Arbeitsgesetzgebung für den Fall von Lohnschulden vorgesehene Arbeitsniederlegung. Der Betrieb sei gesetzlich verpflichtet, auch die durch dei Arbeitsniederlegung entstehenden Ausfallzeiten zu entlohnen, betonte der Gewerkschaftsvertreter.
Gewerkschaften diskutieren Protestaktionen Die Gewerkschaften in verschiedenen Bereichen der russischen Rüstungsindustrie und Gewerkschaften von Zivilangestellten des Militärs beklagen seit langem monatelange Lohnrückstände. Seit Monaten wird immer wieder über Protestaktionen und Streiks im Rüstungsbereich diskutiert.
Am 13. Mai hatten Werftarbeiter der Reparaturwerft Nr.3 in Waldiwostok auf einer Kundgebung gefordert, ihre Löhne zu bekommen, die seit fünf Monaten nicht mehr bezahlt worden waren.
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Präsident Dmitri Medwedew, Regierungschef Wladimir Putin und das Verteidigungsminis-terium hatten später Abhilfe versprochen. Seit erfolgreichen Protestaktionen in der Provinzstadt Pikaljowo Anfang Juni versuchen Belegschaften öfter, ihre Forderungen durchzusetzen.
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