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| Die Firmenzentrale von TNK-BP wurde im März dieses Jahres vom russischen Geheimdienst FSB durchsucht (Foto: Vesti) | |
Donnerstag, 05.06.2008
TNK-BP: Management bald ohne Arbeitsgenehmigung?
Moskau. Der Konflikt zwischen dem britischen Management des Energiekonzerns TNK-BP und den russischen Behörden spitzt sich weiter zu. Bald könnte die Unternehmensführung ohne Arbeitsgenehmigung dastehen.
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Keine Entwarnung gibt es für das ausländische Management des britisch-russischen Öl- und Gas-Joint-Ventures TNK-BP: Nach Informationen britischer Medien musste der Vorstandschef Robert Dudley gestern in Moskau vor einem Ausschuss des Innenministeriums aussagen.
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600 Millionen Euro hinterzogen? Es soll um den bereits seit Längerem in der Öffentlichkeit kolportierten Vorwurf der russischen Behörden gegangen sein, ein ausländischer Manager des Unternehmens habe den russischen Staat um mehr als 600 Millionen Euro an Steuergeldern betrogen.
Laut der Financial Times stehen die ausländischen Manager von TNK-BP derzeit unter großem Druck. Ende Juli liefen die Arbeitsgenehmigungen für Russland aus. Es sei durchaus möglich, dass die staatlichen Behörden diese nicht verlängern werden.
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Besprechungen außerhalb der eigenen vier Wände Die Manager hätten Angst abgehört zu werden und hätten deshalb die Kommunikation über Handy eingestellt. Wichtige Besprechungen führten sie außerhalb der Firmenzentrale des britisch-russischen Joint-Ventures in Moskau durch.
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Die russischen Aktionäre, die 50 Prozent der Aktien des Konsortiums halten, hatten Ende Mai die Abberufung Dudleys gefordert. Sie missbilligen den Führungsstil des Topmanagers, der ihrer Ansicht nach lediglich die Interessen des britischen Konzerns BP vertritt.
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Retten was zu retten ist, will heute BP-CEO Tony Hayward. Er trifft sich in Moskau mit Vertretern von russischen Regierungsbehörden und den russischen Aktionären von TNK-BP.
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