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| Steht unter Dauerbeschuss: TNK-BP Vorstandsvorsitzender Robert Dudley (Foto: Archiv) | |
Dienstag, 08.07.2008
TNK-BP: Vorstand will Dudley nicht entlassen
Moskau. Der Vorstand des russisch-britischen Joint Ventures TNK-BP will den Vertrag mit dem amtierenden Vorsitzenden Robert Dudley nicht aufkündigen. Das berichten russische Nachrichtenagenturen.
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In einer Pressemitteilung reagierte das russische Aktionärs-Konsortium aus den drei Investment-Unternehmens Alpha Group, Access und Renova (AAR) auf den Beschluss. Er überrasche in keiner Weise. Schließlich habe Dudley drei der fünf Vorstände selbst berufen – im Vorstand von TNK-BP sitzen drei britische Vorstände und zwei russische Vertreter des Konsortiums AAR.
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Wechselberg will den Wechsel Die Abstimmung über die Auflösung des Arbeitsvertrags mit Dudley war vom AAR-Vorstand Viktor Wechselberg auf die Tagesordnung gebracht worden. Wechselberg betreibt bereits seit geraumer Zeit die Ablösung des Briten.
Die russischen Aktionäre sind unzufrieden mit der Führung des Joint Ventures. Angeblich sollen die britischen Vorstände ausschließlich britische Interessen in dem Öl-Konzern vertreten. Die Interessen der russischen Aktionäre würde nicht beachtet.
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Parallel zu den internen Querelen, die aber bereits seit Wochen über die russischen Medien ausgetragen werden, muss sich die britische Führung von TNK-BP mit verschiedenen staatlichen Behörden in Russland herumschlagen:
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Stress mit dem Staat Mal schaut die Steuerfahndung unangemeldet vorbei und beschlagnahmt Akten. Mal wird der Vorstandsvorsitzende Dudley drei Stunden lang von derselben Behörde verhört. Zuletzt war fraglich, ob 49 britische Manager des Konzerns neue Arbeitsgenehmigungen bekommen und überhaupt in Russland bleiben dürfen.
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Zumindest das Topmanagement erhält nun kurzfristig neue Arbeitsgenehmigungen. Mehr als vierzig weitere Manager müssen auf die Genehmigungen warten.
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