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Matrix (Foto: cnews)
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Donnerstag, 01.07.2004

Anzahl der IT-Absolventen in Russland steigt

Moskau. Im Jahr 2004 stieg die Zahl der Absolventen eines Informatikstudiengangs auf über 68.000. Das ist ein Zuwachs von knapp sieben Prozent. Insgesamt haben sogar über 200.000 Uni-Abgänger eine IT-orientierte Ausbildung genossen. Dennoch ist das Defizit an Nachwuchskräften in der Branche zurzeit sehr groß, weiß Waleri Medwedjew, PR-Direktor bei der Softwareentwicklungsfirma Auriga.

„Bei den Mitgliedern der russischen Software-Assoziation Russoft stiegen die Mitarbeiterzahlen im vergangenen Jahr um Schnitt um 30 Prozent“, teilte Medwedjew mit. Bei einigen Firmen wie „Artesio“ haben sich innerhalb von zwei Jahren die Mitarbeiterzahlen sogar verdoppelt.

Um das Defizit an Fachkräften abzubauen, bildet die IT-Branche selbst aus. Das bekannteste Programm in Russland starteten Microsoft und Intel gemeinsam. Unter dem Titel „Bildung für die Zukunft“ richteten die High-Tech-Firmen an 15 Hochschulen Computerstudiengänge ein. Das vor zwei Jahren gestartete Projekt soll bis Ende 2004 etwa 100.000 Studenten im Umgang mit Informationstechnologien geschult haben.

Die Investitionen der russischen Regierung in die IT-Ausbildung sind freilich verhältnismäßig gering. Sie beschränkt sich im wesentlichen auf die Unterstützung schon existierender Projekte. Die Ausbildung an den Universitäten bezeichnet Medwedjew als unzureichend.

„Ein halbes Jahr müssen wir die Uni-Abgänger in der Regel noch ausbilden, damit aus ihnen richtige Programmierer werden“, sagt Medwedjew. Dass russische IT-Spezialisten dennoch gefragt sind, beweist das steigende Interesse westlicher High-Tech-Firmen. Nicht umsonst bauten Intel in Nischni Nowgorod oder Motorola in St. Petersburg große Software-Entwicklungszentren auf.

Bei Russland-Aktuell
• Russische Hacker greifen Server an (29.6.04)
• Putins neue Webseite kostete 170.500 Euro (22.6.04)
• IT-Ausbildung in Russland unzureichend (27.04.2004)
Weniger gefragt sind hingegen russische Hacker, aber dagegen gibt es ja die Virenjäger aus dem russischen „Kaspersky-Laboratorium“. Die wollen übrigens nun auch den Westen mit ihrer Software erobern. Mit den Konkurrenzprodukten von Dr. Web oder dem Norton AntiVirus können sie locker mithalten.

(ab/.rufo)


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