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Montag, 04.06.2007

Litwinenko hat Scaramello als seinen Mörder genannt

Moskau. Der in London ermordete Ex-FSBler Alexander Litwinenko habe vor seinem Tode den Italiener Mario Scaramello als möglichen Täter bezeichnet. Das teilt der von Scottland Yard des Mordes verdächtigte Andrej Lugowoi mit.

Er selbst sei von Litwinenko nicht beschuldigt worden, beteuert Lugowoi in einem Interview für die Zeitung "Iswestija".

Er habe mit Litwinenko noch am 13.November vergangenen Jahres, also 13 Tage nach der Polonoium-Vergiftung, gesprochen, berichtet Lugowoi. Litwinenko sei schon schwer erkrankt gewesen. Zum Zeitpunkt des Gespräches seien die weltbekannten Fotos von Litwinenko auf dem Krankenbett gemacht worden.

Erst nachdem Litwinenko am 20. oder 21. November ins Koma gefallen sei, sei der Name Lugowoi als Tatverdächtiger genannt worden - von dem Beresowski-Vertrauten Alexander Goldfarb. Litwinenko seinerseits habe den Italiener Mario Scaramello im Verdacht gehabt, sagt Lugowoi.

Bei Russland-Aktuell
• Polonium ist überall. Mord als Form des Wahlkampfes? (02.12.2006)
• Litwinenko und Polonium: Scottland Yard in Moskau (05.12.2006)
• Britischer Geheimdienst: FSB hat Litwinenko vergiftet (06.12.2006)
• Kowtun und Lugowoj: Litwinenko hat uns „angesteckt“ (14.12.2006)
• Litwinenkos Informant Scaramella festgenommen (25.12.2006)
Gegen den Italiener Scaramello, der sich am 1.November mit Litwinenko getroffen hatte, ermitteln italienische Behörden wegen illegalen Waffenhandels. Ihm wird auch Schmuggel von radioaktivem Material vorgeworfen. Scaramello gilt in Italien als intimer FSB-Kenner.

Der ermordete Litwinenko, so berichtet Lugowoi, habe vor seiner Vergiftung mehrmals den russischen Exil-Oligarchen und Yukos-Manager Leonid Newslin in Israel besucht. Newslin wird von der russischen Staatsanwaltschaft des Mordes an Yukos-Mitarbeitern beschuldigt. Litwinenko habe dem Yukos-Manager eine Video-Kassete zum Kauf angeboten, deren Inhalt ihm aber unbekannt sei, sagt Lugowoi jetzt.

Lugowoi beschreibt in dem heutigen Interview auch seine vergeblichen Versuche, den britischen Ermittlern seine Informationen anzubieten. Die Flucht in die Öffentlichkeit sei jetzt seine Verteidigung, erklärt Lugowoi.

An dem Tag, an dem sein Name erstmals als tatverdächtig genannt wurde, habe er sich umgehend mit der britischen Botschaft in London in Verbindung gesetzt. Er sei zusammen mit dem ebenfalls Verdächtigsten Dmitri Kowtun in die Botschaft gefahren und habe alle Kontaktdaten hinterlassen. Scotland Yard habe davon aber keinen Gebrauch gemacht.

(mig/.rufo/Moskau)

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