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Freitag, 06.07.2007
Nationalbolschewisten gründen neue Partei für Wahlen
Moskau. Die russischen Nationalbolschewisten wollen für die bevorstehenden Parlamentswahlen eine neue Partei gründen, erklärt der Chef der verbotenen "Nationalbolschewistischen Partei Russlands" (NBR) Eduard Limonow. Damit solle die Aktionsfähigkeit auf "dem Feld der Legalität" erreicht werden.
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Die neue Partei solle vermutlich "Das andere Russland" heissen, berichtet heute die Moskauer Tageszeitung "Kommersant".
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"Das andere Russland" ist sowohl der Name eines Buches des Dichters Eduard Limonow, als auch der Name der gemeinsamen Oppositionsbewegung von Liberalen und Nationalbolschewisten, die bisher von Limonow, Ex-Premier Michail Kassjanow und Schachweltmeister Garri Kasparow angeführt wurde und die "Märsche der Unzufriedenen" organisierte.
"Das andere Russland" will am Samstag in Moskau auf einer Konferenz seine Wahlstrategie beraten. Limonow will vorschlagen, zu den Duma-Wahlen im Dezember 450 Kandidaten landesweit aufzustellen.
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Ex-Premier Michael Kassjanow hat erklärt, er werde an der Konferenz nicht teilnehmen. Bereits vor einer Woche war Kassjanow wegen Meinungsverschiedenheiten aus dem Oppositionsblock ausgetreten. Kassjanow war gegen die Durchführung von internen Vorwahlen, um einen gemeinsamen Präsidentschaftskandidaten zu küren. Kassjanow will jetzt eigenständig zu den Wahlen antreten.
(mig/.rufo/Moskau)
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