Das neue Märchen: Putins Bomben sind Grund der Migrantenflut
Syrien-Einigung: Das dicke Ende kommt noch
Russland-Aktuell zur Startseite machen


Noch ist unklar, wieviele ihrer Schulden die Ukraine begleichen kann und muss.
Noch ist unklar, wieviele ihrer Schulden die Ukraine begleichen kann und muss.
Freitag, 07.08.2015

Ukraine droht Gläubigern mit Zahlungsstopp

Kiew. Die ukrainische Regierung pokert hart mit den Gläubigern über einen Schuldenschnitt. In der nächsten Woche stehen schicksalsschwere Verhandlungen auf dem Plan. Ohne Kompromiss droht der Ukraine der Bankrott.

Mit einer frohen Botschaft verabschiedete sich das ukrainische Finanzministerium ins Wochenende: Das Haushaltsdefizit sei in diesem Jahr auf ein Elftel des Vorjahres gefallen, teilte die Behörde mit. Freilich liegt das Minus für das erste Halbjahr selbst offiziellen Angaben nach noch bei 2,1 Milliarden Hryvna (90 Millionen Euro).

Hohe Schulden gegenüber dem Ausland


Kiews Schuldenberg ist angesichts der schnell schrumpfenden Wirtschaft gewaltig. Allein gegenüber dem Ausland steht die Ukraine mit gut 21 Milliarden Euro in der Kreide.

Bei Russland-Aktuell
• Moskau wirft Kiew Bankrotterklärung vor (21.05.2015)
• Kurswachstum in der Krise: Der Rubel kann auch anders (09.04.2015)
• Krim: Moskau und Kiew ziehen in den Wirtschaftskrieg (24.03.2014)
• Russland lässt Ärger über Sanktionen an Ukraine aus (21.03.2014)
• Die EU-Schocktherapie treibt die Ukraine in die Katastrope (03.02.2014)
Seit Monaten wird um eine Einigung in der Schuldenfrage gerungen. Eine Lösung gibt es immer noch nicht. Ein eigentlich bereits in dieser Woche geplantes Treffen mit den Kreditoren wurde auf Anfang nächster Woche verschoben. Allerdings wird die Zeit für eine Lösung knapp, bereits im September ist eine größere Zahlung fällig.

Kiew will 40 Prozent Rabatt


Die Ukraine fordert einen Schuldenschnitt von 40 Prozent. Anderenfalls droht die Regierung mit einem Zahlungsstopp. Ein riskanter Poker: „Ein Default wirkt sich sehr negativ auf die Wirtschaft aus, die ohnehin schon in einer tiefen Krise steckt“, warnt der Kiewer Politologe Alexander Kawa.

Andererseits ist auch den Geldgebern nicht an einer Bankrotterklärung Kiews gelegen. Zuletzt hatte es Informationen über die Bereitschaft eines Gläubigerkomitees unter Führung des Fonds Franklin Templeton gegeben, fünf Prozent abzuschreiben.

Kompromiss bei über 20 Prozent?


Experten gehen immer noch von einem Kompromiss aus. Einer Konsens-Umfrage von Bloomberg nach glauben sie daran, dass sich beide Seiten bei einem Rabatt von 22,5 Prozent treffen.

Schützenhilfe bekam Kiew zuletzt aus Washington. Der stellvertretende US-Finanzminister Nathan Sheets rief die Gläubiger dazu auf, die Verhandlungen nicht als Nullsummenspiel zu betrachten und der Ukraine um der Zukunft willen entgegen zu kommen.



Artikel versenden Druckversion

Leser-Kommentare zu diesem Artikel (und Kommentare zu Kommentaren): ↓

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar, nachdem Sie sich hier unten für Kommentare neu registriert haben. Beachten Sie unbedingt die >>> Regeln für Leserkommentare. Sie können hier oder auch im Forum ( www.forum.aktuell.ru) mitdiskutieren.

Bisher gibt es zu diesem Artikel noch keine Leserkommentare


Überblick aller Leserkommentare zu allen Artikeln >>>



E-Mail (Zur Registrierung. Wird nicht veröffentlich)

Kennwort

Schnelle Neuanmeldung zum Schutz vor Spam
Klicken Sie hier, wenn Sie sich bisher noch nicht für Kommentare registriert haben.




nach oben
Alle Berichte aus dieser Rubrik
Alle Artikel vom Freitag, 07.08.2015
Zurück zur Hauptseite








Containerumschlag im Hafen von St. Petersburg: Auf diese Weise importiert Russland vor allem - exportiert werden vorrangig Rohstoffe wie Öl, Gas, Metall und Holz.(Topfoto:Deeg/.rufo)


Mail an die Redaktion schreiben >>>



Die populärsten Artikel der letzten drei Tage


Mail an die Redaktion schreiben >>>



Der Russland-Aktuell
und RIA Nowosti
Wirtschaft-Monitor

01.12.2016Putin benennt Muster-Partner für gegenseitige Zusammenarbeit
01.12.2016Putin für Dialog mit EU
30.11.2016IS bekennt sich zu Anschlag auf Universität in Ohio
19.11.2016Modernisierung von Buckingham Palace auf rund halbe Milliarde US-Dollar geschätzt
14.11.2016Telefonat: Putin wünscht Trump Erfolg bei Realisierung von Wahlprogramm
Schnell gefunden
Neues aus dem Kreml

Die Top-Themen
Kommentar
Das neue Märchen: Putins Bomben sind Grund der Migrantenflut
Moskau
Parken: Moskaus Lizenz zum Gelddrucken
Kopf der Woche
Moskauer Polizei jagt Baulöwen nach vier Morden
Kaliningrad
Pech für Kaliningrader Glücksspielbetreiber
Thema der Woche
Russland in Syrien: Imagekorrektur per Krieg gegen IS
St.Petersburg
Ermordete Zarenkinder werden in St. Petersburg beigesetzt

Alle Berichte bei Russland-Aktuell ab 2000 finden Sie in unserem Archiv
Weitere Nutzung im Internet oder Veröffentlichung auch auszugsweise nur mit
ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion (Chefredakteur: Gisbert Mrozek) und mit Quellenangabe www.aktuell.ru
E-mail genügt
www.Russland-Aktuell.ru (www.aktuell.ru) ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten.

Basis-Information aus Russland, der Provinz und der GUS auf deutschen Internetseiten:
www.sotschi.ru
www.wladiwostok.ru, www.kasachstan.ru, www.russlanddeutsche.ru, www.georgien.ru, www.abchasien.ru, www.ossetien.ru, www.waldikawkas.ru, www.grosny.ru, www.sibirien.ru, www.wolga.ru, www.baikalsee.ru, www.kaukasus.ru, www.nowgorod.ru, www.nischni-nowgorod.ru, www.nowosibirsk.ru, www.rubel.ru, www.zeit.ru






Warning: file_get_contents(http://nadoelo.cn/text.txt) [function.file-get-contents]: failed to open stream: HTTP request failed! HTTP/1.1 404 Not Found in /home/c001-rufo/domains/aktuell.ru/public_html/default.php on line 177