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| Foto: newsru.com | |
Dienstag, 02.08.2005
Erste russische Militärkolonne verlässt Georgien
Moskau. Russland hat mit dem Abzug seiner Streitkräfte aus der Nachbarrepublik Georgien begonnen. Das russische Verteidigungsministerium beschwert sich dabei über das unkooperative Verhalten der Georgier.
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Der Abzug hat begonnen: Die erste russische Miliärkolonne habe Georgien bereits in Richtung Russland verlassen, meldete der stellvertretende Kommandeur der russischen Truppen im Transkaukasus, Wladimir Kuparadse.
Das abgezogene Militär vom Stützpunkt in Batumi soll - nach einem Zwischenstopp in Wladikawkas - in Prochladnoje im Nordkaukasus stationiert werden.
Unkooperative Georgier
Während Kupardse von einem problemlosen Rückzug der russischen Truppen sprach, war das russische Verteidigungsministerium nicht ganz so zufrieden.
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In einem Schreiben aus dem Ministerium wurde vor allem die unkooperative Haltung der georgischen Behörden bei der Lösung techischer und organisatorischer Fragen des Abzugs beklagt.
Es sei merkwürdig, dass nachdem die georgische Führung so lange und aktiv auf die schnelle Auflösung der russischen Militärbasen in Georgien gedrungen habe, nun kein Interesse mehr für dieses Thema habe, heißt es in dem Bericht. Es dränge sich deshalb der Eindruck auf, dass „das Problem der russischen Militärbasen in Georgien lediglich eine PR-Kampagne für das In- und Ausland“ gewesen sei. In Georgien wurden die Vorwürfe bislang nicht kommentiert.
Friedlicher Abzug bis 2008
Der Abbau der russischen Miliärbasen in Georgien war Ende Mai in einer gemeinsamen Erklärung der Außenminister beider Länder, Sergej Lawrow und Salome Surabischwili, in Moskau vereinbart worden. Die ersten Truppenteile sollen bis zum 1. September dieses Jahres das Land verlassen haben, bis 2008 soll der Abzug vollständig abgeschlossen sein.
(jm/rufo)
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