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| Hinten das geplante neue fluzghafengebäude, vorne das bestehende Terminal Pulkovo-1 (Foto: fontanka.ru) | |
Mittwoch, 26.09.2007
Airport Pulkovo jetzt in Petersburger Besitz
St. Petersburg. Der Flughafen Pulkovo befindet sich jetzt im Eigentum der Stadt. Bis Jahresende soll nun ein Wettbewerb ausgeschrieben werden, um einen Investor für den Bau eines neuen Terminals zu gewinnen.
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Wladimir Putin hat einen entsprechenden Erlass unterschrieben, mit dem die vollständige Übereignung der „OAO Aeroport Pulkovo“ aus Staatsbesitz an die Stadtverwaltung verfügt wurde. Der Smolny hat damit die Hände frei, um für den dringend nötigen Ausbau des Flughafens Investoren und Partner zu suchen.
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Dies betrifft allerdings vorerst nur den Bereich der Passagierabfertigung. Die Landebahnen und die Flugsicherungsanlagen sind weiterhin in Staatsbesitz. Deshalb ist momentan die ursprünglich geplante Gegenleistung der Stadt, die Sanierung einer der beiden Landebahnen zu finanzieren, nicht möglich, erklärte Vizegouverneur Juri Moltschanow. Die Stadt bemühe sich deshalb nun auch um eine Übereignung dieser Anlagen.
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Neues Terminal wird von Briten entworfen
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Schon sehr konkret sind aber die Vorstellungen, wie der Flughafen in einigen Jahren aussehen soll: Letzte Woche entschied eine Jury im Architektur-Wettbewerb, dass das neue Terminal vom britischen Planungsbüro Grimshaw & Partners gebaut werden darf.
Es setzte sich in einer Endrunde des Wettbewerbs gegen den amerikanischen Mitbewerber Skidmore, Owings&Merrill durch. Ursprünglich hatten acht Architekturbüros ihre Vorschläge eingereicht.
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Die Teilung des Flughafens soll beendet werden
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Das neue Terminal soll (von der Straßenseite her gesehen) rechts des bestehenden Terminals Pulkovo-1 errichtet werden. Das gegenwärtige „internationale“ Terminal 2 auf der anderen Seite der Landebahnen würde dann stillgelegt. Die Architekten veranschlagten die Baukosten für den 185.000 Quadratmeter großen Flachdachbau auf 344 Mio. Euro. Dabei seien Möglichkeiten zur schrittweisen Erweiterung vorgesehen.
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Insgesamt will die Stadt aber eine etwa doppelt so große Summe in die Entwicklung des Flughafens und des umliegenden Areals investieren. Der nächste Schritt ist deshalb die Ausschreibung eines Investitionswettbewerbs, die bis Jahresende erfolgen soll.
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Noch offen sei allerdings, ob der zukünftige Flughafen-Mitbetreiber seine Einlagen aus den Abfertigungsgebühren für die Passagiere oder aus der Vermietung von Geschäftsflächen im neuen Terminal refinanzieren darf.
(ld/rufo/St.Petersburg)
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