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| Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Deutschen Wirtschaft in Russland Andrea von Knoop (Foto: ab/.rufo) | |
Montag, 27.10.2003
Deutsche Wirtschaft bleibt Russland treu
Moskau. Nach der Verhaftung des russischen Ölmultis Michail Chodorkowski geht in Russland die Angst vor einer Rücknahme der Privatisierung um. Russische Unternehmerverbände bildeten einen Krisenstab, der amerikanische Botschafter Alexander Vershbow warnte vor den negativen Folgen für das Investitionsklima im Land. Die Deutschen hielten sich mit Kritik an der Aktion zurück. Dies ergab zumindest eine Blitz-Umfrage von russland-aktuell
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Andrea von Knoop, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der deutschen Wirtschaft: Ich habe Vertreter großer, mittlerer und kleiner Unternehmen angerufen. Der übereinstimmende Tenor war, dass sich an ihrem Engagement in Russland durch die Verhaftung Chodorkowskis nichts ändert. So, wie ich es auch vermutet hatte, gibt es keine Auswirkungen auf ihre Russland-Strategie. Der Arrest hat keine Ängste ausgelöst. Schließlich kann man das ja auch von der anderen Seite sehen: Es wurden die Rechtsstandards auch für die Oligarchen hochgeschraubt.
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Wolfgang Bindseil, Presseabteilung der Deutschen Botschaft: Wir beobachten den Fall Chodorkowski sehr aufmerksam. Wir können allerdings keine Bewertung der juristischen Situation abgeben. Über die Auswirkungen auf das Investitionsklima in Russland möchte ich nichts sagen.
(ab/.rufo)
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