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| Deutschlands Post-Chef Zumwinkel hält Russland für ein nahes China (foto: ab/rufo) | |
Mittwoch, 17.10.2007
DHL will 250 Mio. Euro in Russland investieren
Moskau. Der deutsche Logistikdienstleister DHL will in den nächsten vier Jahren 250 Mio. Euro in sein Russlandgeschäft investieren. Konzernchef Klaus Zumwinkel erwartet Wachstumsraten bis zu 50 Prozent.
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Gerade hat DHL in Puschkino (Gebiet Moskau) das modernste Logistikzentrum des Landes in Betrieb genommen. Mit einer Fläche von 300.000 Quadratmetern soll es Kunden in Russland nicht nur die klassischen Express- und Speditionsdienstleistungen bieten, sondern auch kundenspezifische Logistikservices, wie Zollabfertigung und Lagerung von Waren.
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DHL hofft auf Beschleunigung des Wachstums nach WTO-Beitritt
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Er sei optimistisch, dass Russland bis 2009 der WTO beitreten könne, erklärte Post-Chef Klaus Zumwinkel auf einer Pressereise nach Moskau. Mit dem Beitritt werde auch der Warenstrom durch Russland und nach Russland noch einmal deutlich zunehmen. Dies sei bei der Größe des Landes eine Herausforderung für alle Logistikunternehmen, vor allem da die Infrastruktur Russlands den Anforderungen nicht entspreche.
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Dennoch dementierte Zumwinkel, dass die DHL in Russlands Infrastrukturprojekte investieren wolle. Die 250 Mio. Euro, die ab 2008 investiert werden, sollen vor allem in die Erweiterung des eigenen Netzes in Russland fließen.
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„Wir folgen dabei vor allem unseren Kunden. Schwerpunkte werden wohl auch in Zukunft Petersburg und Moskau und in Asien Wladiwostok sein“, erklärte Hermann Ude, Leiter der Frachtsparte bei DHL. Zum Vergleich: In den vergangenen fünf Jahren investierte DHL etwa 100 Mio. Euro in Russland.
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Russland ist für DHL China vor der Haustür
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Für sein Unternehmen sei Russland mit China vergleichbar, „nur direkt vor der Haustür“, sagte Zumwinkel angesichts der hohen zweistelligen Steigerungsraten. DHL will daher seine Marktführerposition in Europa durch schnelles Wachstum in Russland weiter ausbauen.
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Schon jetzt hat das Unternehmen über 13.000 Kunden im Land, u.a. liegen in Puschkino etwa 80.000 verschiedene Ersatzteile für VW. DHL zielt auch auf Kunden aus der Ölförderbranche und Rohstoffverarbeitung
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Doch auf dem stark fragmentierten Markt (Schätzungen zufolge gibt es über 6.000 Logistikunternehmen in Russland) wird DHL keine größeren Zukäufe tätigen können. Frank Appel, Konzernvorstand für Logistik und das internationale Briefgeschäft, bestätigte, dass der Konzern vor allem organisch wachsen wolle.
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Dabei setzt der Logistikdienstleister vor allem auf einheimische Fachkräfte. Derzeit hat DHL etwa 3.000 Mitarbeiter in Russland, die einen Umsatz von 200 Mio. Euro erwirtschaften.
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(ab/.rufo/Moskau)
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