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| Minister Walter Hirche (im Hintergrund) gratuliert Sergej Gratschow und Udo Jonas zum Abschluss eines Kooperationsabkommens (Foto: Ballin/.rufo) | |
Donnerstag, 20.09.2007
Minister kritisiert Restriktionen im Energiesektor
Moskau. Niedersachsens Wirtschaftsminister Walter Hirche hat in Moskau die Pläne der EU-Kommission kritisiert, den Energie-Markt gegen ausländische Firmen abzuschotten. Auch an Estland gab es Kritik.
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Vom Vorhaben der Esten, den Bau der Ostsee-Pipeline zu verhindern, zeigte er sich gegenüber Russland-Aktuell überrascht.
Nationale Alleingänge gehören der Vergangenheit an
„Estland ist in der EU“, betonte Hirche. Die Zeit der nationalen Entscheidungen und Alleingänge sei eigentlich vorbei. Mit ihrer Forderung müssten sich die Balten daher an Brüssel wenden, meinte der niedersächsische Wirtschaftsminister. „Dort können sie mit ihrer Forderung entweder durchkommen oder auch nicht“, sagte Hirche.
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Auch die Pläne der EU-Kommission, den Energiemarkt der EU vor ausländischen Übernahmen zu schützen, kritisierte er. Er halte den Beschluss nicht für gut, meinte Hirche, betonte aber, dass ein endgültiger Beschluss in der Frage noch nicht gefallen sei. „Die Diskussionen werden weiter gehen“, sagte der Minister auf einer Pressekonferenz in Moskau. „Gegenseitige Restriktionen schaden allen“, meinte er auf eine mögliche russische Gegenreaktion angesprochen
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Erfolgreiche Wirtschaftsreise und Kooperationsabschluss zwischen medizinischen Hochschulen
Die Pressekonferenz fand anlässlich der Rundreise einer niedersächsischen Wirtschaftsdelegation durch die russischen Regionen Tomsk, Nowosibirsk und Kaluga statt. Mit dem Resultat der Reise zeigte sich Hirche zufrieden.
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Während der Pressekonferenz unterzeichneten zudem die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) und die Moskauer Medizinische Akademie eine Kooperationsvereinbarung. Der Kontrakt sieht den Austausch von Fachkräften und Studenten, die gemeinsame Durchführung von Symposien und Forschungsprojekten sowie einen verstärkten Erfahrungs- und Informationsaustausch zwischen beiden wissenschaftlichen Einrichtungen vor.
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(ab/.rufo/Moskau)
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