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| An der Moskauer MICEX-Börse ist der Rubel momentan wieder wenig gefragt (Foto: tv/Archiv) | |
Mittwoch, 09.12.2009
Rubel-Rutsch gegenüber Dollar und Euro geht weiter
Moskau. Die seit einigen Tagen spürbare Abwertung der russischen Währung gegenüber den Leitdevisen Dollar und Euro ist heute an der Moskauer Devisenbörse weitergegangen. Der Rubel verlor nochmals um ca. 1,5 Prozent.
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Dollar und Euro legten gegenüber dem Rubel nochmals um 57 bzw. 54 Kopeken zu. Die offiziellen Kurse der Zentralbank für morgen wurden auf 30,75 Rubel für eine Dollar und 45,26 Rubel für einen Euro festgesetzt.
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Rätselraten über die Gründe Die Devisenhändler rätseln selbst über die Gründe der aktuellen Rubel-Abschwächung, berichtet der Wirtschafts-Informationsdienst RBK. Man sei sich uneinig, ob es sich um eine eher alltägliche „Kurskorrektur“ oder eine „Trendwende“ handelt.
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Ein Grund für die Rubel-Schwäche könnten die zum Jahresende fälligen großen Rentenauszahlungen und Transferleistungen an die Regionen sein, die zu einem Überangebot der einheimischen Währung führen, sagen manche Experten. Außerdem wachse vor der anstehenden Ferienzeit die Nachfrage nach Dollar und Euro für die Reisekassen der russischen Touristen.
Auch heißt es, dass vor den Feiertagen und Neujahrsferien viele Aktienhändler wie auch Privatleute ihre Aktiva in Dollar „umrubeln“, um den Gewinn zu fixieren und vor eventuellen Überraschungen gefeit zu sein.
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Am Ölpreis kann es nicht liegen Der Ölpreis als Hauptgrund für das Wohl und Wehe der russischen Finanzkraft gibt jedenfalls keinen Grund zur Annahme, dass ein ernsthafter Rubel-Abrutsch bevorsteht. Das Barrel kostet in letzter Zeit stabil zwischen 75 und 85 Dollar.
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Der Euro hat gegenüber dem Rubel in den letzten drei Wochen etwa 6 Prozent an Wert gewonnen. Zuletzt war der Euro-Kurs Mitte September auf ähnlich hohem Niveau.
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