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| Liegen bisher noch still - Pipelines für Gas-Transit durch die Ukraine (Foto: Archiv/TV) | |
Samstag, 10.01.2009
Ukraine hat Gas-Kontroll-Abkommen nicht unterschrieben
Moskau/Kiew. Die Ukraine verzögert bis jetzt die Unterzeichnng des internationalen Kontrollabkommens über die Gas-Transit-Beobachtung, das vorgestern in Brüssel ausgehandelt worden war.
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Daher habe Gazprom bisher die Lieferungen noch nicht aufgenommen, sagt Gazprom-Sprecher Sergej Kuprijanow in Moskau.
Nachdem die ersten EU-Beobachter gestern abend schon in Kiew eintrafen, hätte Gazprom den Hahn eigentlich schon wieder aufdrehen müssen, wenn Kiew bereits zugestimmt hätte, dass auch russische Beobachter - wie vereinbart - dabei sein sollen.
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Regierungschefin Julia Timoschenko wolle unterzeichnen, berichten russische Medien, aber Präsident Viktor Juschtschenko zögere seine Unterschrift noch hinaus.
Die internationale Kontroll-Kommission müsse wie vereinbart jeweils an der ukrainischen Ost- und Westgrenze sowie an den Gasreservoirs in der Ukraine selbst Position beziehen, um den Transitfluss zu überwachen, erklärt Kuprianow.
Russland hatte darauf bestanden, dass eigene Beobachter an der Mission beteiligt sein müssen, um Gasschwund zu verhindern.
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Wenn Gazprom wieder Transitgas an der ukrainischen Ostgrenze einspeist, dauert es nur noch etwa 36 Stunden, bis das Gas im Westen ankommt.
Ein neues Abkommen über Lieferungen für die Ukraine selbst ist bisher noch nicht in Sicht.
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