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Weihnachten im Djetski Mir (Foto: sp/.rufo)
Weihnachten im Djetski Mir (Foto: sp/.rufo)
Freitag, 05.03.2004

Kaufhaus „Djetski Mir“ vom Abriss bedroht

Moskau. Das Kinderkaufhaus „Djetski Mir“ an der Lubjanka soll nach den Plänen seines Besitzers abgerissen werden. Die Raumaufteilung des in den 50er Jahren entstandenen Gebäudes ist für den Handel zu ungünstig. Doch die Stadtverwaltung sperrt sich gegen den Abriss, weil das Haus unter Denkmalschutz steht.

Etwa 55.000 qm Fläche umfasst das Gebäude. Als Handelsfläche sind gerade einmal 17.000 qm zu gebrauchen. Deshalb will die Finanzholding „Systema“, der das „Djetski Mir“ gehört, das Kaufhaus am liebsten abreißen und neu bauen. Der Umbau hätte das Unternehmen zwischen 40 – 120 Mio. USD gekostet.

Anna Schirjajewa, deren Firma „Magasin Magasinow“ die Finazholding Systema bei den Bauentscheidungen berät, ist überzeugt, dass ein Neubau „schneller, technologischer und billiger wäre.“ Freilich ist auch dieser kein Schnäppchen.

Experten schätzen, dass der Neubau eines Gebäudes im Zentrum pro qm zwischen 1.000 – 1.500 USD kostet. Im Endeffekt werden so wahrscheinlich ebenfalls etwa 50 Mio. USD fällig.

Die Stadtverwaltung freilich sperrt sich noch gegen diesen Plan. Das Haus sei ein Architekturdenkmal und könne nicht einfach so abgerissen werden, heißt es aus dem Rathaus. Da sich die Stadt beim Thema Denkmalschutz bisher nicht sonderlich zimperlich war, machen bereits Gerüchte über andere Gründe die Runde.

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• Puschkin-Museum versus Einkaufszentrum (14.11.03)
• Kulturminister gegen Baudenkmal-Abriss (29.8.03)
• Abriss von „Wojentorg“ begonnen (26.8.03)
Das „Djetski Mir“ könne nicht abgerissen werden, weil das FSB-Hauptgebäude ganz in der Nähe liege, munkeln einige Marktteilnehmer. Die unterirdischen Keller und versteckte Kommunikationseinrichtungen der Geheimdienstzentrale würden bis unter das Kaufhaus reichen.

Schade nur, dass das im Jugendstil errichtete Kaufhaus „Wojentorg“ nicht an der Lubjanka lag. Das wurde nämlich trotz Denkmalschutz platt gewalzt.

(ab/.rufo)


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