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| Das russische Fernsehen wird vom Kreml kontrolliert, kritisieren die Reporter ohne Grenzen (Foto: Schdanow/.rufo) | |
Mittwoch, 27.10.2004
Pressefreiheit: Russland auf Platz 140
Moskau. In einem neuen Jahresbericht der Organisation „Reporter ohne Grenzen“ belegen die Russland und die übrigen Staaten der GUS fast ausnahmslos die hinteren Plätze eines weltweiten Pressefreiheits-Indexes. Nach Ansicht der Organisation ist die Presse in der Ukraine (138.) fast ebenso unfrei wie in Russland (140.), Usbekistan (142.) und Weißrussland (144.). Insgesamt werden auf der Liste 167 Länder aufgeführt.
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Schlusslichter der Statistik bilden erneut Staaten wie Nordkorea, Kuba, Myanmar und die Volksrepublik China. Das gefährlichste Land der Erde für Journalisten bleibt der Irak. Unter den GUS-Ländern schneiden insgesamt Moldawien (78.) und Armenien (83.) am besten ab, Turkmenistan am schlechtesten (164.).
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Die Reporter ohne Grenzen gründen ihre Wertung auf solchen Merkmalen wie dem Vorhandensein von Zensur, der Anzahl inhaftierter oder ermordeter Journalisten, dem Ausmaß staatlicher Beteiligung an Medien und der Mediengesetzgebung. Das schlechte russische Abschneiden begründet die Organisation vor allem mit der totalen staatlichen Kontrolle über das Fernsehen, was besonders während der Berichterstattung über das Beslan-Geiseldrama zutage getreten sei.
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(kp/.rufo)
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