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Donnerstag, 15.03.2007
General Motors erweitert Pläne für Petersburger Werk
St. Petersburg. Der Autokonzern General Motors will in seinem neuen Werk in St. Petersburg nicht wie ursprünglich angekündigt jährlich 25.000 Autos bauen, sondern vier Mal mehr. Grund ist der boomende Automarkt in Russland.
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Wie Carl-Peter Foster, der Europa-Chef des US-Konzerns gestern erklärte, seien die ursprünglich geplanten Stückzahlen angesichts der Nachfrage in Russland nicht ausreichend. Wieviel Mehrkosten durch die Erhöhung der Kapazität auf jährlich 100.000 Fahrzeuge entstehen, sagte Foster nicht.
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General Motors hatte angekündigt, in den Bau des Werkes im Industriegebiet von Schuschary im südosten Petersburgs 115 Millionen Dollar zu investieren. Als erstes sollte dort ab Ende 2008 der SUV Chevrolet Captiva vom Band rollen.
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Im vergangenen Jahr hatten die Verkaufszahlen ausländischer Automarken in Russland um 65 Prozent zugelegt und knapp über eine Million Fahrzeuge erreicht. Nur etwa ein Viertel dieser Autos wurde dabei im Lande produziert.
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Die GM-Marke Chevrolet belegte dabei mit 111.500 Autos knapp hinter Ford den zweiten Platz. Allerdings entfielen davon 70 Prozent auf den gemeinsam mit Avtovaz produzierten Niva sowie den aus der Ukraine importierten (Ex-Daewoo) Lanos – und somit auf relativ preiswerte und technisch wenig progressive Fahrzeuge.
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Neben General Motors errichten gegenwärtig auch Toyota und Nissan in St. Petersburg Montagewerke. Ford und Renault, die in Russland bereits produzieren, hatten vor dem Hintergrund des aktuellen Autobooms angekündigt, die Kapazität ihrer Werke auf 150.000 bzw. 120.000 Autos zu erhöhen.
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Als Falschmeldung stellte sich allerdings eine gestern von einer russischen Nachrichtenagentur verbreitete Information heraus, Ford wolle in Russland sieben Autowerke bauen. Ein Ford-Verteter hatte dabei von den Werks-Projekten aller ausländischer Hersteller gemeinsam gesprochen.
(ld/rufo/St.Petersburg)
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