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| Foto: newsru.com | |
Dienstag, 05.07.2005
Neonazis wegen Terroranschlag auf Zug verhaftet
Moskau. Die russischen Sicherheitsbehörden haben zwei Mitglieder einer Neonazi-Organisation verhaftet, die Mitte Juni einen Terroranschlag auf den Schlafwagenzug Grosny-Moskau verübt haben sollen.
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Die Polizei hatte zuvor die Wohnungen der beiden Moskauer durchsucht und dort Sprengstoff-Rückstände und nationalsozialistische Literatur entdeckt. Beide Verhaftete sind Aktivisten der rechtsextremistischen „Russischen Nationalen Einheit“.
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Bei dem Bombenanschlag war am 12. Juni etwa 150 Kilometer südlich von Moskau ein Zug aus der tschetschenischen Hauptstadt Grosny zum Entgleisen gebracht worden. Wegen der zum Zeitpunkt der Explosion geringen Geschwindigkeit kippten die Waggons jedoch nicht völlig um und niemand kam ums Leben. Allerdings wurden 43 Menschen verletzt, fünf davon schwer.
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Die Behörden hatten nach der Tat zunächst sowohl tschetschenische Kämpfer, als auch russische Rechtsextremisten verdächtigt. Fast alle Passagiere des Zuges waren Tschetschenen, die in Moskau Freunde und Verwandte besuchen oder Arbeit suchen wollten. Wegen der verhältnismäßig unprofessionell gebauten Bombe hatten die Ermittler bald erklärt, ein rechtsextremistischer bzw. Kaukasier-feindlicher Hintergrund des Anschlag sei wahrscheinlicher.
(epd/kp)
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