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| Die Aeroflot verbindet in Zukunft auch St. Petersburg mit deutschen Städten (Foto: Aeroflot) | |
Donnerstag, 10.05.2007
Aeroflot fliegt von Petersburg nach Deutschland
St. Petersburg. Russlands führende Airline Aeroflot nimmt ab 1. Juni Flüge von Petersburg nach Hamburg, Berlin und München ins Programm. Damit machen sich fünf Firmen auf den deutschen Destinationen Konkurrenz.
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Wie die Aeroflot mitteilte, wird sie mit Airbus-Flugzeugen ab 1. Juni dreimal die Woche von der Newa nach München und je zweimal wöchentlich nach Berlin und Hamburg fliegen.
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Bislang war die staatseigene „Rossija“ die einzige russische Fluggesellschaft, die Flüge von St. Petersburg nach Deutschland anbot. Ihre Maschinen verkehren 14 Mal pro Woche in verschiedene deutsche Städte. Bis zum letzten Herbst wurden sie von der ortsansässigen „Pulkovo“ bedient, die im Rahmen einer Unternehmensreform mit „Rossija“ fusioniert wurde
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Drei deutsche und zwei russischen Airlines in Konkurrenz
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Unter deutscher Flagge wird St. Petersburg zudem von den beiden Budget-Airlines German Wings (5x wöchentlich nach Köln und Berlin), Air Berlin (6x wöchentlich nach Berlin) sowie der Lufthansa (28 Flüge pro Woche) angeflogen.
Die Präsenz von gleich fünf Fluggesellschaften auf dem Markt der Flugverbindungen zwischen St. Petersburg und Deutschland kann sich damit nur positiv auf die Ticketpreise auswirken. 2006 nutzten nach Angaben des Flughafens 552.000 Passagiere diese Routen (plus 4 Prozent ggü. dem Vorjahr).
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Marktführer Aeroflot war in Petersburg lange Außenseiter
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Aeroflot eröffnete im letzten Jahr auch erstmals eine Repräsentanz in St. Petersburg, da der Markt zuvor durch den sowohl den Flughafen wie auch die heimische Luftflotte betreibenden Lokal-Monopolisten „Pulkovo“ abgeschirmt war.
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Inzwischen wurde der Flughafen in ein eigenes Unternehmen ausgegliedert. Nach einer Schonzeit für die neuformierte „Rossija“ genehmigte die russische Luftfahrtbehörde nun auch einem zweiten einheimischen Carrier Flüge auf dem auch wegen seiner vielen Umstiegemöglichkeiten potentiell ergiebigen Deutschland-Markt.
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Wie ein Sprecher der „Rossija“ gegenüber dem „Kommersant“ erklärte, führt die starke Konkurrenz aber dazu, dass die deutschen Destinationen für die Airlines weniger attraktiv werden, da die Auslastung der Flugzeuge sinkt.
(ld/rufo/St.Petersburg)
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