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| Etappensieg für Domodedowo: Die Deutsche Lufthansa kommt ab nächsten Jahr (Foto: Archiv) | |
Mittwoch, 11.07.2007
Offiziell: Lufthansa zieht nach Domodedowo um
Moskau. Die Spatzen pfiffen es bereits von den Dächern, nun ist es offiziell. Die Lufthansa wechselt im kommenden Jahr ihren Standort in Moskau. Statt Scheremetjewo wird zukünftig Domodedowo angeflogen.
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Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten Lufthansa-Vorstandschef Wolfgang Mayrhuber und der Chef der Domodedowo-Betreibergesellschaft East Line, Dmitri Kamenschtschik, am Mittwoch. „Dank der Umstellung auf den Flughafen Domodedowo werden wir uns mit den Partnern aus Star Alliance unter dem Dach eines Flughafens vereinigt sein und unseren Fluggästen ein Einheitsprodukt anbieten können“, begründete Mayrhuber die Entscheidung.
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Service und Perspektiven stimmen
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Er lobte den „kundenorientierten Service und die moderne Betreuung“ in Domodedowo. Gleichzeitig erhofft sich die Fluggesellschaft mit dem Kranich im Wappen durch den Ausbau des größten Moskauer Flughafens weitere Entwicklungsperspektiven auf dem russischen Markt aus. Schon jetzt bietet die Lufthansa pro Woche etwa 200 Direktflüge in die GUS an. Darunter sind neben den Metropolen Moskau, Kiew und Baku auch kleinere regionale Flughäfen wie Rostow am Don, Samara oder Nischni Nowgorod. Luthansa werde von Domodedowo aus pro Tag zehn Routen anbieten, erklärte der Pressedienst von East Line auf Anfrage von Russland-Aktuell.
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Für Domodedowo ist die Einigung mit der Lufthansa ein Erfolg im Kampf um die Vorherrschaft der Moskauer Airports. Schon jetzt ist der Flughafen mit einem Aufkommen von 15,4 Mio. Passagieren und 126.000 Tonnen Fracht die Nummer 1 in Moskau. Nun sind zudem faktisch alle Mitglieder der Luftfahrt Allianz „Star Alliance“ in Domodedowo vertreten. Außerdem ist der Betreiber East Line dem Ziel, Domodedowo zu einem internationalen Hub auszubauen, ein weiteres Stück näher gerückt.
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Domodedowo will internationaler Knotenpunkt werden
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„Ein Knotenpunkt setzt ein ausgezeichnetes Netz von Verbindungen in Russland, ein breites Verkehrsnetz in den Ländern der ehemaligen UdSSR sowie die unabdingbare Präsenz ausländischer Schlüsselgesellschaften, die die größten Drehkreuze anfliegen und Anschlussflüge in der ganzen Welt ermöglichen, voraus“, heißt es in der Presse-Erklärung von East Line. Bislang flogen bereits BA von London, Swiss von Zürich und Emirates von Dubai aus Domodedowo an. Der Flughafen Frankfurt wurde allerdings nur von russischen Carriern bedient.
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Die Schwierigkeiten von Lufthansa in Scheremetjewo sind seit längerem bekannt. Der Flughafen ist chronisch überlastet und aufgrund von Staus in Moskau nur schwer erreichbar. Zudem ist das Verhältnis zwischen der Lufthansa und dem Scheremetjewo-Teilhaber Aeroflot gespannt, seit sich die staatliche russische Airline gegen einen Beitritt zur Star Alliance und statt dessen für das Skyteam von Air France entschieden hat. Um die Gunst von Lufthansa hatte bis zuletzt auch der dritte Moskauer Flughafen Wnukowo geworben, der schon die Lufthansa-Tochter Germanwings abfertigt. Am Ende entschied sich der Kranich-Konzern aber für Domodedowo.
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(ab/.rufo/Moskau)
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