Kamtschatka – Lava und heiße Quellen am Ende der Welt
Rauchende Vulkane überragen die russische Pazifikhalbinsel Kamtschatka, eine der unstreitbar schönsten Regionen Russlands. An vielen Orten sprudeln heiße Thermalquellen aus dem Boden. Die 1.000 Kilometer lange Halbinsel ist nur spärlich erschlossen.
Außerhalb der Hauptstadt Petropawlowsk-Kamtschatski gibt es kaum Straßen, die den Namen verdienen. Kamtschatka ist Wildnis pur – so weit entfernt vom Zentrum Russlands, dass die Zaren die Halbinsel 1867 am liebsten zusammen mit Alaska an die USA verkauft hätten.
Viele spektakuläre Naturattraktionen wie das weltberühmte Tal der Geysire oder der Kurilskoje-See (im Bild) sind nur mit dem Helikopter zu erreichen. Vom Rest Russlands aus kommt man ebenfalls nur auf dem Luftweg nach Kamtschatka.
Die Halbinsel ist heute vor allem ein Paradies für Bergsteiger, Wanderer und Angler. Der Aufenthalt in der Wildnis birgt hier noch wirkliche Gefahren mit sich. In manchen Gegenden Kamtschatkas leben bis heute mehr Braunbären als Menschen.
... und in der Ferne glänzen die goldenen Kreml-Kuppeln vor dem Winterpanorama der Stadt Moskau. Das historische Moskau, das "Goldköpfige" genannt, hatte 40x40 goldene Kirchenkuppeln. ( Topfoto: mig/.rufo)