Petropawlowsk-Kamtschatski – im Schatten der Vulkane
Das Verwaltungszentrum der entlegenen Halbinsel liegt an einer Bucht wird von den beiden aktiven Vulkanen Awatscha und Korjakski überragt. Petropawlowsk entstand an der Stelle einer Siedlung der Ureinwohner, wo der dänische Entdeckungsreisende Vitus Bering 1740 sein Winterquartier einrichtete. Zu Sowjetzeiten wurde Petropawlowsk zu einem bedeutenden U-Boot-Hafen ausgebaut.
Die Stadt ist heute ein Zentrum der Fischindustrie und nicht sonderlich reich an Sehenswürdigkeiten. Ein Denkmal erinnert an die russischen Soldaten, die während des Krim-Krieges 1854 einen englisch-französischen Angriff auf den Hafen abwehrten. In Petropawlowsk gibt es ein Landeskundemuseum sowie Museen für Vulkanologie und Geologie.
Heute geht für Kamtschatka-Reisende kein Weg an Petropawlowsk vorbei, denn nur hier gibt es einen Flughafen mit Verbindungen zum “Festland”. Für die meisten Touristen ist die Stadt aber nur ein Zwischenstopp auf dem Weg zu den Vulkanen und Geysiren der Halbinsel.