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Anlandung der Ostsee-Pipeline North-Stream bei Wyborg (Foto: North-Stream)
Anlandung der Ostsee-Pipeline North-Stream bei Wyborg (Foto: North-Stream)
Mittwoch, 28.07.2010

Ostseepipeline North Stream geht bei Wyborg an Land

Wyborg. In der Nacht auf Mittwoch ist bei Wyborg der erste von zwei Strängen der neuen Ostsee-Pipeline "North Stream" an Land gezogen worden. Während die Arbeiten am 1,5 km langen Landabschnitt weitergehen, wird die Anlandung des zweiten Stranges vorbereitet.

Im russischen Anlandungsbereich wird der Pipelinestrang in einem zuvor ausgehobenen Graben verlegt, der später wieder verfüllt wird, teilt die North Stream AG mit.

So solle die Leitung vor äußeren Einflüssen wie Eis, Strömungen und Wellen geschützt werden. Ein temporär errichteter Damm auf beiden Seiten der Pipeline in der Brandungszone sichert den Grabenaushub und verhindert die Ausbreitung von Sedimenten im Meer.

Bei Russland-Aktuell
• Ostseepipeline: Finanzierung der ersten Etappe sicher (17.03.2010)
• Tausch: Französische Autos gegen russische Pipelines (27.11.2009)
• Russland-EU-Gipfel: Verständnis bei Energiesicherheit (18.11.2009)
• Frankreich kauft sich bei Ostseepipeline North Stream ein (20.05.2009)
• Nabucco-Pipeline: Energiesicherheit oder Milliardengrab (13.07.2009)
Die Bucht von Portowaja in der Nähe der russischen Stadt Wyborg ist der Startpunkt der Nord Stream-Pipeline, die durch die Ostsee bis nach Lubmin in der Nähe von Greifswald verlaufen wird.

Am russischen Anlandungsbereich wird sie mit der landseitigen Gryazovets-Wyborg-Pipeline an das russische Gasleitungsnetz angeschlossen. Über die Kompressorstation bei Portowaja, rund drei Kilometer von der Küste entfernt, wird das Erdgas in die Nord Stream-Pipeline eingespeist.

Sowohl die Gryazovets-Wyborg-Pipeline als auch die Kompressorstation bei Portovaya werden von Gazprom gebaut und später betrieben.

Die Castoro Sei hat im April 2010 mit den Offshore-Verlegearbeiten für die Nord Stream-Pipeline begonnen. Bevor das Verlegeschiff die Bucht von Portowaja erreichte, hatte es schon etwa 230 Kilometer der Pipeline in schwedischen und finnischen Gewässern verlegt.

Der Pipelineabschnitt im deutschen Anlandungsbereich wurde bereits am 16. Juli von dem Verlegeschiff Castoro Dieci fertiggestellt.



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Leser-Kommentare zu diesem Artikel (und Kommentare zu Kommentaren): ↓

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Mehrwert 30.07.2010 - 10:06

Und wer beteiligt sich jetzt alles an North-Stream?

Hat der Nabucco-Bau auch schon gestartet, oder ist der EU der Investor abhanden gekommen? Hab gar nix mehr davon gehört


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