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Mittwoch, 20.05.2009
Frankreich kauft sich bei Ostseepipeline North Stream ein
Berlin/Moskau. Der französische Energiekonzern GDF Suez will sich an der Betreibergesellschaft der Ostseepipeline North Stream beteiligen. Wie der Vize-Vorstandsvorsitzende des russischen Gaskonzerns Gazprom, Alexander Medwedew, in Berlin mitteilt, will GDF Suez im September 2009 Aktionär von North Stream werden.
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Gegenwärtig hält Gazprom 51 % der Aktien bei North Stream, die deutsche Wintershall (BASF) und E.ON Ruhrgas jeweils 20 Prozent, die holländische N.V. Nederlandse Gasunie neun Prozent.
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GDF Suez (Gaz de France Suez) hatte im Dezember vergangenen Jahres wegen einer Minderheitsbeteiligung an der Betreibergesellschaft nachgefragt.
Ohne mehr Pipelines - kein zusätzliches Gas Ohne Diversifizierung des Gaspipelinesystems könne die Versorgung Europas mit russischem Gas nicht garantiert werden, erklärt Alexander Medwedew in Berlin. Europa brauche in den nächsten Jahren zusätzlich zu den jetzigen Lieferungen weitere bis zu 100 Milliarden Kubikmeter Gas.
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Russland betreibt zusammen mit westlichen Partnern den Bau von North Stream (Ostseepipeline) und South Stream (Pipeline durch das Schwarze Meer nach Bulgarien). Über die Pipeline Blue Stream wird bereits Gas an die Türkei geliefert.
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Geplant ist eine Gas-Pipeline nach Israel. Die EU favorisiert dagegen das Pipelineprojekt Nabucco, mit dem Gas aus Mittelasien unter Umgehung Russlands bezogen werden soll.
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