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Donnerstag, 30.04.2009
Timoschenko: Russland verzichtet auf Vertragsstrafen
Kiew. Die ukrainische Premierminister Julia Timoschenko hat nach Rückkehr von ihren Moskauer Verhandlungen mit Wladimir Putin zumindest eine Erfolg präsentiert: Russland werde im Laufe des Jahres wegen des deutlich zurück gegangenen ukrainischen Gasverbrauchs auf Vertragsstrafen in Milliardenhöhe verzichten.
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Als Begründung dafür erklärte sie, dass die verringerte Abnahme des aus Russland gelieferten Erdgases mit der Weltwirtschaftskrise zusammen hänge. Von Januar bis April wären theoretisch schon 2 Milliarden Dollar fälliger Kompensationen aufgelaufen, weil die Ukraine Russland nicht die vereinbarten Mangen abnimmt.
Man hätte in Moskau vereinbart, dass die Ukraine 2009 jeweils jene Mengen von Russland beziehen werde, die sie für ihren eigenen Verbrauch benötige, erklärte Timoschenko.
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Größere Gasmengen, die im April in der Ukraine in unterirdischen Gasspeichern eingelagert worden seien, sollen hingegen mit den russischen Vorauszahlungen für die Nutzung der Transitleitungen verrechnet werden, so Timoschenko. Russland und die Ukraine haben sich auf diese Weise bei einigen praktischen Fragen im notorischen Gas-Konflikt verständigt.
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Ungelöst blieb aber der Konflikt um eine Beteiligung Russlands an der von Kiew gemeinsam mit der EU geplanten Sanierung und Ausweitung der Transitkapazitäten.
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