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Donnerstag, 14.05.2009
Kollision zweier Passagier-Jets bei Moskau verhindert
Moskau. Ein russischer Fluglotse hat im April nahe Moskau den Zusammenstoß zweier Passagiermaschinen in letzter Sekunde verhindert. Beide Flugzeuge waren zuvor von verschiedenen Moskauer Flughäfen gestartet.
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Auslöser des Zwischenfalls am 24. April war eine Tupolew 154, die vom Flughafen Wnukowo nach Samara flog. Nach Angaben von Alexander Neradko, dem Chef der Luftaufsichtsbehörde RosAeroNavigazia, hatte der Pilot vergessen, das Fahrwerk einzufahren.
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Die Maschine stieg deshalb langsamer und verlor an Fahrt. Es bestand die akute Gefahr, dass die Tupolew durchgesackt und in ein gefährliches Flachtrudeln übergegangen wäre.
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Deshalb drohte eine Kollision mit einer Boeing, die von Domodedowo aus in Richtung Wladiwostok gestartet war. Sie befand sich in vier Kilometer Entfernung auf tieferer Höhe im gleichen Luftkorridor. Der Fluglotse Ilja Karakulow habe die gefährliche Annäherung bemerkt und der Boeing-Crew faktisch in der letzten Sekunde das Kommando gegeben, den Steigflug abzubrechen.
Weil die Piloten glücklicherweise auch sofort darauf reagierten, sei eine Katastrophe verhindert worden, so Neradko.
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Welchen Fluggesellschaften die beiden Jets gehörten, wurde nicht gesagt. An Bord der beiden Maschinen befanden sich etwa 300 Passagiere.
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Gegen die Tupolew-Besatzung, die vergas, das Fahrwerk einzufahren und auf Lotsenkommandos nicht reagierte, sei ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Die Crew sei von weiteren Einsätzen suspendiert worden.
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Der aufmerksame Lotse soll hingegen für einen Orden vorgeschlagen werden, erklärte sein Chef. Der Lotse selbst sagte, er haben nur seinen Job gemacht.
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