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| Die Fracht-Jumbos von AirBridgeCargo könnten eventuell auch bald Leizig ansteuern (Foto: AirBridgeCargo) | |
Donnerstag, 29.03.2007
Volga-Dnepr erwägt Fracht-Route nach Leipzig
Moskau. Die russische Frachtflug-Gruppe Volga-Dnepr konnte ihren Umsatz im vergangenen Jahr um über 50 Prozent steigern. 2007 will das Unternehmen weiter expandieren. Eventuell wird künftig auch Leipzig angeflogen.
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Die Frachtflug-Gruppe Volga-Dnepr beförderte im vergangenen Jahr 155.000 Tonnen Güter und erzielte damit einen Verkaufserlös von 725 Mio. USD (550 Mio. Euro). Dies ist ein Anstieg beim Verkauf um 55 Prozent gegenüber 2005. In diesem Jahr soll das Wachstum anhalten. „Wir wollen unseren Verkauf bis Ende 2007 auf 1 Mrd. USD steigern“, sagte der Präsident der Volga-Dnepr Gruppe, Alexej Isajkin, auf der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens.
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Zur Erfüllung dieser ehrgeizigen Wachstumsziele setzt Volga-Dnepr auf langfristige Verträge. Eines der wichtigsten Resultate des vergangenen Jahres war das bedeutende Wachstum des Anteils langfristiger Verträge bei den Charteraufträgen der Gruppe“, wird daher in der Presseerklärung hervorgehoben.
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Große Pläne für Ankauf von Frachtflugzeugen
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| Neue Produktion ungewiss: An-124-Frachter (foto: archiv/rufo) | |
Diese Planungssicherheit hat zu einem erheblichen Anstieg der Investitionstätigkeit geführt. Bis 2015 will Volga-Dnepr zwölf AN-124-100 und 15 Il-76-TD90WD kaufen. Zudem plant das Unternehmen, 15 weitere Boeing-747-Frachtmaschinen zu leasen. Ob die für besonders sperrige und schwere Lasten weltweit einmalige An-124 aber wieder erneut in Serie gebaut werden wird, ist gegenwärtig noch offen.
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Ziel Leipzig hängt von Position der DHL ab
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Die Boeings werden vor allem von der zur Volga-Dnepr-Gruppe gehörenden Fluggesellschaft AirBridgeCargo (spezialisiert auf reguläre Linienflüge zwischen Westeuropa, Russland und China ) verwendet. Deren Generaldirektor, Denis Iljin, bestätigte im Gespräch mit Russland-Aktuell, dass es Überlegungen gebe, zukünftig auch den Flughafen Leipzig anzufliegen.
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„Das hängt aber davon ab, wie unsere Verhandlungen mit der DHL verlaufen. Momentan gibt es noch keine Einigung“, schränkte Iljin ein. Damit Leipzig in den Flugplan von AirBridgeCargo aufgenommen werde, müssten entweder weitere Kunden für den Flughafen gewonnen werden oder DHL müsse das gesamte Risiko der Route auf sich nehmen, meinte der Manager.
(ab/Moskau/.rufo)
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