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| Streitobjekt Phaeton: Wem gehört der Name? (Foto: vw.com) | |
Dienstag, 19.10.2004
VW streitet in Russland um Markennamen
Moskau. Der VW-Konzern soll in Russland den Verkauf seines Modells „Phaeton“ einstellen, fordert die Petersburger Holding „Phaeton“. Vor dem Moskauer Schiedsgericht beansprucht das Unternehmen den Markennamen für sich. Obwohl VW 2003 nur 56 Phaeton verkaufte, hält der Konzern den Vertrieb der Marke für prinzipiell wichtig und glaubt an einen gerichtlichen Erfolg.
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Die Phaeton GmbH ist im Ölgeschäft, der Landwirtschaft und Medizintechnik tätig. 1995 wurde der Name in Russland als Markenzeichen registriert. VW hingegen ließ sich erst 2001 den Namen international patentieren. 2002 begann der Verkauf des Modells in Russland.
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Nun fordert die russische Holding, dass VW den Verkauf einstellt und zusätzlich fünf Mio. Rubel (140.000 Euro) Kompensation zahlt. Gegen den Petersburger VW-Händler „Sigma Motors“ hatte Phaeton eine ähnliche Klage bereits gewonnen. „Sigma Motors“ darf nicht mehr mit „Phaeton“-Modellen handeln. Kompensation hat der VW-Händler freilich trotz gerichtlicher Aufforderung noch nicht bezahlt. VW geht davon aus, den Rechtsstreit am Ende für sich zu entscheiden.
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Der Name Phaeton stammt aus der griechischen Mythologie. Der Sohn des Sonnengottes Helios verglühte, als er den Wagen seines Vaters lenkte und dabei die Kontrolle darüber verlor.
(ab/.rufo)
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