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Achmed Kadyrow war der erste von Moskau offiziell anerkannte Präsident Tschetscheniens (Foto: Surgalow/.rufo)
Achmed Kadyrow war der erste von Moskau offiziell anerkannte Präsident Tschetscheniens (Foto: Surgalow/.rufo)
Aktualisiert 05.11.2010 12:53

Achmed-Hadschi Kadyrow

Erster Präsident Tschetscheniens.

Zitate: “Wenn die Russen abrücken, bevor die Wachabiten beseitigt sind, ziehe ich selbst in den Krieg. In Tschetschnien ist kein Platz für die.“


Geboren: 23. August 1951 in der Deportation in Karaganda (Kasachstan).
Getötet: am 9. Mai 2004 in Grosny bei einem Bombenanschlag von Terroristen.

Laufbahn: Mufti Tschetscheniens, Leiter der Administration Tschetscheniens. Im Oktober 2003 in umstrittenen Wahlen zum Präsidenten gewählt. Bei einem Sprengstoffanschlag am 9. Mai 2004 getötet.

Freunde: Wladimir Putin. Sulim Jamadajew, Schamil Beno. Sein Sohn Ramsan Kadyrow war Chef der Präsidentenleibwache.

Feinde: Aslan Maschadow, Schamil Bassajew, Emir Chattab.

Skandale: Rief 1994 erst zum Krieg gegen Moskau auf, zerstritt sich dann aber ab 1996 mit Präsident Maschadow und Vize-Premier Bassajew. Wurde Moskauer Statthalter in Grosny.

Familie: Verheiratet, vier Kinder, dreizehn Enkelkinder.

Hobbys: Religiöse Literatur, theologische Auseinandersetzungen.


Kadyrow (Foto: Djatschkow/.rufo)
Kadyrow (Foto: Djatschkow/.rufo)

Laufbahn:



9. Mai 2004: Bei einem Sprengstoffanschlag im Dynamo-Stadion von Grosny wird Achmed Kadyrow getötet.

Oktober 2003: Bei umstrittenen Wahlen wird Kadyrow zum Präsidenten Tschetscheniens gewählt.

15. August 2001: Putin verleiht Kadyrow den Freundschaftsorden für Verdienste um die Verständigung und Freundschaft zwischen den Völkern Russlands.

12. Juni 2000: Ernennung zum Leiter der Administration Tschetscheniens.

Seit Oktober 1999: Zusammenarbeit mit Moskau, durch seine Vermittlung ergibt sich die Stadt Gudermes kampflos den russischen Truppen. Kadyrows Verwandter Sulim Jamadajew zieht seine Einheiten aus der Stadt ab. Daraufhin erklärt Maschadow Kadyrow zum Feind Nummer Eins, der vom islamischen Gericht zum Tode verurteilt wird.

1998: Gemeinsam mit dem geistlichen Oberhaupt Dagestans Said-Muhammad Abubakarow Gründung des Koordinationsrates aller Muftis der nordkaukasischen Republiken. Gemeinsames Ziel ist der Kampf gegen die Wachabiten. Abubakarow fällt kurz darauf in Machatschkala einem Mordanschlag zum Opfer.

1996: Zerstreitet sich mit Präsident Maschadow und Vize-Premier Bassajew. Wendet sich gegen die Einführung islamischer Gerichtsbarkeit. Erstes Attentat auf Kadyrow.

März 1995: In Wedeno (Süden Tschetscheniens) zum Mufti der Republik gewählt. Nach dem Krieg Mitglied des engsten Kreises um Präsident Aslan Maschadow, Widersacher des radikalen Schamil Bassajew.

1994-1996: Teilnahme am ersten Tschetschenien-Krieg an der Seite Dschochar Dudajews. Ruft zum Heiligen Krieg gegen Moskau auf. Nach der Ausreise des tschetschenischen Muftis kommissarische Übernahme von dessen Amtsgeschäften.

1991: Stellvertreter des Muftis von Tschetschenien Aslambekow.

1989: Gründung des Islamischen Instituts für den Nordkaukasus, dessen erster Rektor.

80er Jahre: Nach dem Studium an der Medresse Mir-Arab in Buchara und dem Islamischen Institut in Taschkent (Usbekistan). Rückkehr nach Tschetschenien, Prediger an einer Moschee.


Freunde und Team:



Kadyrow konnte auf die Unterstützung seines Clans setzen. Die Feldkommandeure, die Brüder Jamadajew, sind mit Kadyrow verwandt.

1999 trifft Kadyrow zweimal mit Wladimir Putin zusammen: im November lädt Putin ihn vor dem OSZE-Gipfel in Istanbul nach Moskau ein.

Feinde:



Aslan Maschadow, Schamil Bassajew, Emir Hattab. Auf Kadyrow und seinen Sohn Ramsan sind schon mehrere Anschläge verübt worden. Kadyrow hat als einer der ersten die Terroristen, die im August 1999 in Dagestan einfielen, als Feinde des tschetschenischen Volkes bezeichnet. In der Zeit als Kadyrow Maschadow unterstützte, rief er dazu auf, den Russen die Kehlen durchzuschneiden.

Skandale:


Rief 1994 erst zum Krieg gegen Moskau auf, zerstritt sich dann aber 1996 mit Präsident Maschadow und Vize-Premier Bassajew. Trat gegen das islamische Gerichtswesen ein. An Stelle Kadyrows wurde Dschochar Dudajew zum Mufti ernannt. Damit war die örtliche Geistlichkeit nicht einverstanden, wurde man ihrer Ansicht nach doch in das Amt gewählt.

Familie und Eltern:



Vier Kinder, dreizehn Enkel. Sieben Geschwister. Kadyrows Vater und fünf dessen Brüder waren Geistliche. Die Eltern werden 1944 nach Kasachstan deportiert und können erst 1957 in den Kaukasus zurückkehren.

Hobbys, Charakter:



Liebte religiöse Literatur und theologische Auseinandersetzungen. Kadyrow war eine starke Persönlichkeit, ein guter Organisator der Probleme schnell lösen könne, meint der ehemalige Geheimdienstchef und Duma-Abgeordnete Nikolai Kowaljow.

Zitate:



„Der Koran war mein erstes Buch. Ich habe ihn mit fünf gelesen.”

„Bevor ihr Säuberungen in den tschetschenischen Dörfern macht, solltet ihr erstmal eine Säuberung in der russischen Generalität vornehmen.”

„Wenn die Russen abrücken, bevor die Wachabiten beseitigt sind, ziehe ich selbst in den Krieg. In Tschetschnien ist kein Platz für die.“

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