Medien und Demokratie in Osteuropa - Wirken im Stillen
Hamburg. Im Osten nichts Neues? Ganz und gar nicht. Weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit und den Medien in Deutschland gibt es eine Reihe von Aktivitäten und Institutionen, die hinter den Kulissen arbeiten und wirken.
Die dritte Diskussionsveranstaltung aus der Reihe „Was passiert im Osten? Was wissen wir im Westen? Medien und Demokratie in Osteuropa“ beleuchtet die langfristige und reale Bedeutung von Friedensforschung, Petersburger Dialog und Europäischem Menschenrechtsgerichtshof sowie die Nachhaltigkeit dieser unterschiedlichen Einrichtungen.
Es diskutieren Dr. Anna Kreikemeyer aus Hamburg, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH); Prof. Dr. Otto Luchterhand, Universität Hamburg und Prof. Jens Wendland, Freies Russisch-Deutsches Institut für Publizistik an der staatlichen Universität Moskau.
Moderation: Prof. Dr. Frank Golczewski, Universität Hamburg.
Einführend erklären Studierende der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg und stellen einige Fallbeispiele vor. 17. November 2009, 19 Uhr Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Berliner Tor 5 20099 Hamburg
Prof. Dr. Frank Golczeweski (* 1948 in Katowice, Polen) studierte Geschichte, Slawistik, Anglistik, Philosophie und Pädagogik. Der deutsch- polnische Historiker ist seit 1994 Professor an der Universität Hamburg für Osteuropäische Geschichte und Vorsitzender der Gemeinsamen Kommission des Studiengangs Osteuropastudien.
Dr. Anna Kreikemeyer studierte Zeitgeschichte und Literaturwissenschaften, danach den Schwerpunkt Osteuropa. Seit 1990 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH) in Hamburg, ihre Schwerpunkte sind Sicherheitspolitik und Konflikte, Demokratisierungspolitik der OSZE.
Prof.Dr.Otto Luchterhand (* 1943) hatte nach dem Studium der Rechts- und Staatswissenschaften, Slawistik und Osteuropäischen Geschichte Lehrtätigkeiten in Freiburg und Köln inne. Von 1991 bis 2008 war er Professor für Öffentliches Recht und Ostrecht am Fachbereich Rechtswissenschaft I der Universität Hamburg und Direktor der Abteilung für Ostrechtsforschung.
Prof. Jens Wendland (* 1944) war nach den Studium der Rechtswissenschaften sowie der Medien- und Kulturwissenschaft Ressortleiter bei der FAZ. Er arbeitete als Redakteur im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, zuletzt war er Hörfunkdirektor beim Sender Freies Berlin (heute RBB).
Seit 2004 lehrt Wendland an der Lomonossov-Universität, wo er dem Freien Russisch- Deutschen Institut für Publizistik (FRDIP) vorsteht, seit 2005 ist er zudem Honorarprofessor an der Universität der Künste, Berlin.
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