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Liebliche Landschaft und hässlicher Krieg: Armenischer T-72-Panzer in Berg-Karabach als Relikt des Konflikts. (Foto: Raffi Kojian)
Liebliche Landschaft und hässlicher Krieg: Armenischer T-72-Panzer in Berg-Karabach als Relikt des Konflikts. (Foto: Raffi Kojian)
Freitag, 25.11.2011

Nagorny-Karabach – werden die Berge wieder brennen?

Berlin. Eine kleine, international nicht anerkannte Republik als Zankapfel zwischen Armenien und Aserbaidschan sorgt für brisanten Zündstoff in der Kaukasusregion. Ein Dialogforum will mit den Parteien diskutieren.

Bergkarabach (Nagorny Karabach), ist eine Region gerade einmal fünfmal so groß wie die Insel Rügen, in der momentan etwa 140.000 Menschen leben. Die meisten von ihnen sind Armenier. Dazu kommen noch über 20.000 armenische Soldaten, um die Grenzen zu sichern. Denn die Republik liegt auf aserbaidschanischem Staatsgebiet - so zumindest die Meinung in Baku, die völkerrechtlich auch von der internationalen Gemeinschaft geteilt wird.

Ein Blick zurück


Eine Million Menschen wurden im Zuge des Konflikts vertrieben - wie konnte es soweit kommen? Seit jeher lebten armenische Siedler in Berg-Karabach. Die ersten waren Untertanen stattlicher Fürstentümer, die sich Anfang des 19. Jahrhundert dem russischen Reich unterstellten. Nach dem russisch-persischen Krieg 1828 zogen zudem viele Armenier aus persischem Herrschaftsgebiet nach Berg-Karabach.

Im Zuge der russischen Oktoberrevolution 1917 erhob aber auch Aserbaidschan einen Anspruch auf Nagorny-Karabach. In der Folge kam es zu ersten Kriegsscharmützeln zwischen den beiden Nationen.

Nach den Kämpfen erklärte das sowjetische Zentralkommitee Nagorny-Karabach als autonome Republik und sprach das Gebiet 1923 der Aserbaidschanischen SSR zu. Die Armenier fühlten sich um ihr Land gebracht.

Berg-Karabach wird zum Krisenherd


Mit dem Ende der Sowjetunion nehmen die schwelenden Auseinandersetzungen ein hässliches Ausmaß an. Die Situation in Berg-Karabach eskalierte zusehends und die sowjetische Armee rückte in Baku und Sumgait ein, um antiarmenische Pogrome einzudämmen. Armenier flohen zu tausenden aus Nagorny-Karabach und Aserbaidschan.

Bei Russland-Aktuell
• Südkaukasus: Drei Tote bei Gefechten um Berg-Karabach (06.10.2011)
• Armenien garantiert Russland Militärstützpunkt bis 2044 (20.08.2010)
• Präsidenten laufen Ski für den Frieden in Berg-Karabach (25.01.2010)
• Wende zum Ende: Der Zerfall des Sowjet-Imperiums (05.10.2009)
• Russland Geschichte: Blutiger Pogrom gegen Armenier (27.02.2011)
Die armenische Armee stellte sich auf die Seite Karabachs. In der Stadt Chodschaly gab es ein Massaker, nun flüchteten die Aserbaidschaner. In Baku sprach man von Völkermord – und sinnt auf die Rückholung des Gebietes, das seither von den Armeniern gehalten wird, die dort ihren eigenen Staat ausriefen.

Zwar wurde 1994 ein Waffenstillstand zwischen den Konfliktparteien vereinbart, der Konflikt an sich jedoch nur „eingefroren“.

Vermittlungsversuche der OSZE verliefen bislang im Sande, das Pulverfass Südkaukasus kann somit jederzeit wieder explodieren. Das ölreiche Aserbaidschan rüstet in den letzten Jahren mächtig auf. Gibt es überhaupt noch eine Lösung?

Blockierte Grenzen und besetze Gebiete


Kompliziert wird die Lage dadurch, dass Armenier nicht nur das wie eine Insel inmitten Aserbaidschans liegende Berg-Karabach besetzt halten, sondern auch noch einige umliegende aserbaidschanische Landkreise, die jetzt eine Landverbindung mit Armenien bilden.

Wann und wo
28. November 2011, 13 bis 19 Uhr
Berlin, Vertretung der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund, Jägerstraße 1-3, 10117 Berlin
Programm: www.eurokaukasia.de
Anmeldung unter: bk-konferenzverteiler@gmx.de
Armenien seinerseits ist allerdings weitgehend isoliert, da sowohl Aserbaidschan wie auch die Türkei – als dessen engster Verbündeter und ethnischer „Verwandter“ – die Grenzen zu Armenien blockieren. Der alte armenisch-türkische Konflikt - akut bis heute wegen der Bewertung des Völkermordes von 1915 - spielt also ebenfalls eine Rolle im Karabacher Knoten.

Trotz der relativen Ruhe besorgt der Dauerkonflikt die Weltpolitik: Während sich Georgien der NATO zuwendet, ist Armenien der letzte Verbündete Russlands im Südkaukasus. Gleichzeitig versucht Moskau immer wieder, die beiden verfeindeten GUS-Staaten Armenien und Aserbaidschan zu einer Verhandlungslösung zu motivieren. Und schließlich gibt es da in unmittelbarer Nachbarschaft beider Konfliktparteien noch den international faktisch geächteten Iran …

Gibt es da noch was zu kitten?




Mit dieser Frage will der Internationale Kultur- und Wissenschaftsverein „EuroKaukAsia“ in Kooperation mit dem Berliner Lehrstuhl zur Geschichte Aserbaidschans und dem Deutsch-Aserbaidschanischen Forum Vertreter der beiden verfeindeten Lager zum Dialog auf zivilgesellschaftlicher Ebene ermuntern.

Selbstverständlich wird die Veranstaltung auch ihren Blick auf die deutsche Sicht des Berg-Karabach-Konflikts richten. Was birgt die Konfliktregion für ein ökonomisches Potenzial und was hat die gespannte Situation für Auswirkungen auf Europa? Können die südosteuropäischen Aussöhnungsprozesse auch im Südkaukasus greifen?

Auch wenn die Vorträge in deutscher und russischer Sprache stattfinden, werden keine Vertreter Russlands anwesend sein. Man habe sich, so der Veranstalter zu Russland-Aktuell, auf diese beiden Sprachen geeinigt, um die Zahl der Dolmetscher überschaubar zu halten.

Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung gebeten.



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albiruni 02.12.2011 - 00:11

Irren ist menschlich.

Habe gerade gemerkt, dass mir im vorigen Beitrag eine Passage verrutscht ist. Schieben Sie den Irrtum auf meine Müdigkeit, es ist spät! Ich wollte Ihnen aber noch heute antworten.
Hier der richtige Beitrag:

Vielen Dank für diesen guten Beitrag, den ich gerne kommentiere.

Der Zusammenhang vom Völkermord an den Armeniern zum Berg-Karbachkonflikt bleibt mir aber selbst nach Ihren umfangreichen Ausführungen unklar. Sicherlich hatten diese Ereignisse ein psychologisches Trauma bei den Armeniern ausgelöst. Dies kann vielleicht eine Erklärung liefern für die heftigen Reaktionen der Armenier gegenüber den Aserbaidschanern vor und im Laufe des Berg-Karabachkofliktes. Es kann aber keinesfalls eine Rechtfertigung für die ethnische Säuberung Berg-Karabachs von der aserbaidschanischen Bevölkerung und Separatismus darstellen. Dann könnten sich ja alle jüdischen Gemeinden der Welt zu unabhängigen Staaten erklären, die angestammte nicht jüdische Bevölkerung auf ihren Gebieten vertreiben und erklären, dass ganze sei psychologisch zu verstehen. Man hätte Angst vor einem neuen Völkermord gehabt. Also das Völkermordargument ist ein wirklich schlechtes Argument!
Aber nicht nur die Armenier waren Opfer von Pogromen und Völkermord sondern auch Aserbaidschaner, die Opfer armenischer Übergriffe wurden. Ich will Ihnen gerne einige wenige davon nennen, die sich in das aserbaidschanische Bewusstsein eingegraben haben, sowie sich der Völkermord an den Armeniern in das armenische Gedächtnis eingegraben hat:
1. Im Herbst 1917 töten armenische Einheiten in Karabach mehr als 7000 Aserbaidschaner und zerstören mehr als 100 aserbaidschanische Siedlungen. 8000 Aserbaidschaner werden durch die Truppen des armenischen Befehlshabers Amazasp in Schamacha und 4000 in Guba ermordet.
2. Im März 1918 ermordeten Armenier in Baku in wenigen Tagen mehr als 12.000 Aserbaidschaner
3. Wenige Monate später wurden in Sangesur mehr als 7000 Aserbaidschaner ermordet.
4. In der Sowjetphase herrschte der Geist der „Völkerverständigung“. Aber selbst in dieser Epoche kam es zu Übergriffen auf Aserbaidschaner z.B. bei Gedenkzeremonien in Eriwan 1965 oder im Jahr 1971 als es zu einem Anschlag armenischer Nationalisten auf aserbaidschanische Lehrer in Khankendi kam bei der ein Aserbaidschaner ermordet und mehrere verletzt wurden.

Sie können mir natürlich Geschichtsfälschung etc. vorwerfen, aber diese Ereignisse sind seit vielen Jahrzehnten Teil des aserbaidschanischen Bewusstseins und ein Grund warum die Flüchtlinge in Sumgait, die zuvor von Armeniern vertreiben wurden so reagierten. Keine Rechtfertigung aber eine psychologische Erklärung.

Sie berufen sich ja indirekt, aber geschickt, wieder auf die Urgeschichte, die 1. umstritten ist und 2. Keine Rolle spielen kann, da dieses Gebiet in den letzten 2000 Jahren von vielen Großmächten beherrscht war und man natürlich, so wie Sie es getan haben, willkürlich irgendeinen Zeitraum rauspicken kann, in dem dann das Zarenreich, oder die Perser oder die Osmane oder sonst wer geherrscht hat und man dann sagen kann, das Ganze war ja mal Teil des Osmanischen Reiches und gehört daher zu den Türken oder das Ganze war mal persisch und gehört dem Iran etc…
Ich kann Ihnen nur sagen, dass die aserbaidschanische Geschichtsauffassung eine völlig andere ist als Ihre. Mit urzeitlicher und mythischer Geschichte, die keinen unmittelbare Wirkung mehr in der Gegenwart hat kann man in aktuellen Konflikten einfach nicht mehr argumentieren (wen interessiert heute noch, dass Alaska mal russisch war oder Istanbul Teil des oströmischen Reiches).
Das der Streit mit der Türkei ein Hemmnis für die Konfliktlösung um Berg-Karabach sein soll, ist mir neu. Psychologie hin oder her…. das eine hat mit dem anderen schlicht nichts zu tun.

Ihre Hinweise zu Al-Biruni sind überflüssig. Ich bewundere ihn, weil er ein Freidenker war und zu wunderbaren Einsichten wie dieser kam:
„ Kein Volk ist frei von Dummköpfen, und die haben wiederum Anführer, die noch dümmer sind.“


albiruni 02.12.2011 - 00:01

Vielleicht irren wir ja alle!

Vielen Dank für diesen guten Beitrag, den ich gerne kommentiere.
Ich will Ihnen gerne einige wenige davon nennen, die sich in das aserbaidschanische Bewusstsein eingegraben haben, sowie sich der Völkermord an den Armeniern in das armenische Gedächtnis eingegraben hat:

1. Im Herbst 1917 töten armenische Einheiten in Karabach mehr als 7000 Aserbaidschaner und zerstören mehr als 100 aserbaidschanische Siedlungen. 8000 Aserbaidschaner werden durch die Truppen des armenischen Befehlshabers Amazasp in Schamacha und 4000 in Guba ermordet.
2. Im März 1918 ermordeten Armenier in Baku in wenigen Tagen mehr als 12.000 Aserbaidschaner
3. Wenige Monate später wurden in Sangesur mehr als 7000 Aserbaidschaner ermordet.
4. In der Sowjetphase herrschte der Geist der „Völkerverständigung“. Aber selbst in dieser Epoche kam es zu Übergriffen auf Aserbaidschaner z.B. bei Gedenkzeremonien in Eriwan 1965 oder im Jahr 1971 als es zu einem Anschlag armenischer Nationalisten auf aserbaidschanische Lehrer in Khankendi kam bei der ein Aserbaidschaner ermordet und mehrere verletzt wurden.

Der Zusammenhang vom Völkermord an den Armeniern zum Berg-Karbachkonflikt bleibt mir aber selbst nach Ihren umfangreichen Ausführungen unklar. Sicherlich hatten diese Ereignisse ein psychologisches Trauma bei den Armeniern ausgelöst. Dies kann vielleicht eine Erklärung liefern für die heftigen Reaktionen der Armenier gegenüber den Aserbaidschanern vor und im Laufe des Berg-Karabachkofliktes. Es kann aber keinesfalls eine Rechtfertigung für die ethnische Säuberung Berg-Karabachs von der aserbaidschanischen Bevölkerung und Separatismus darstellen. Dann könnten sich ja alle jüdischen Gemeinden der Welt zu unabhängigen Staaten erklären, die angestammte nicht jüdische Bevölkerung auf ihren Gebieten vertreiben und erklären, dass ganze sei psychologisch zu verstehen. Man hätte Angst vor einem neuen Völkermord gehabt. Also das Völkermordargument ist ein wirklich schlechtes Argument!
Aber nicht nur die Armenier waren Opfer von Pogromen und Völkermord sondern auch Aserbaidschaner, die Opfer armenischer Übergriffe wurden. Ich will Ihnen gerne einige wenige davon nennen, die sich in das aserbaidschanische Bewusstsein eingegraben haben, sowie sich der Völkermord an den Armeniern in das armenische Gedächtnis eingegraben hat:
1. Im Herbst 1917 töten armenische Einheiten in Karabach mehr als 7000 Aserbaidschaner und zerstören mehr als 100 aserbaidschanische Siedlungen. 8000 Aserbaidschaner werden durch die Truppen des armenischen Befehlshabers Amazasp in Schamacha und 4000 in Guba ermordet.
2. Im März 1918 ermordeten Armenier in Baku in wenigen Tagen mehr als 12.000 Aserbaidschaner
3. Wenige Monate später wurden in Sangesur mehr als 7000 Aserbaidschaner ermordet.
4. In der Sowjetphase herrschte der Geist der „Völkerverständigung“. Aber selbst in dieser Epoche kam es zu Übergriffen auf Aserbaidschaner z.B. bei Gedenkzeremonien in Eriwan 1965 oder im Jahr 1971 als es zu einem Anschlag armenischer Nationalisten auf aserbaidschanische Lehrer in Khankendi kam bei der ein Aserbaidschaner ermordet und mehrere verletzt wurden.

Sie können mir natürlich Geschichtsfälschung etc. vorwerfen, aber diese Ereignisse sind seit vielen Jahrzehnten Teil des aserbaidschanischen Bewusstseins und ein Grund warum die Flüchtlinge in Sumgait, die zuvor von Armeniern vertreiben wurden so reagierten. Keine Rechtfertigung aber eine psychologische Erklärung.

Sie berufen sich ja indirekt, aber geschickt, wieder auf die Urgeschichte, die 1. umstritten ist und 2. Keine Rolle spielen kann, da dieses Gebiet in den letzten 2000 Jahren von vielen Großmächten beherrscht war und man natürlich, so wie Sie es getan haben, willkürlich irgendeinen Zeitraum rauspicken kann, in dem dann das Zarenreich, oder die Perser oder die Osmane oder sonst wer geherrscht hat und man dann sagen kann, das Ganze war ja mal Teil des Osmanischen Reiches und gehört daher zu den Türken oder das Ganze war mal persisch und gehört dem Iran etc…
Ich kann Ihnen nur sagen, dass die aserbaidschanische Geschichtsauffassung eine völlig andere ist als Ihre. Mit urzeitlicher und mythischer Geschichte, die keinen unmittelbare Wirkung mehr in der Gegenwart hat kann man in aktuellen Konflikten einfach nicht mehr argumentieren (wen interessiert heute noch, dass Alaska mal russisch war oder Istanbul Teil des oströmischen Reiches).
Das der Streit mit der Türkei ein Hemmnis für die Konfliktlösung um Berg-Karabach sein soll, ist mir neu. Psychologie hin oder her…. das eine hat mit dem anderen schlicht nichts zu tun.

Ihre Hinweise zu Al-Biruni sind überflüssig. Ich bewundere ihn, weil er ein Freidenker war und zu wunderbaren Einsichten wie dieser kam:
„ Kein Volk ist frei von Dummköpfen, und die haben wiederum Anführer, die noch dümmer sind.“


Gena 01.12.2011 - 21:13

Hier irrte Al-Biruni

... in einem hat \"albiruni\" Recht. In Sumgait fand 1988 kein aserbeidschanischer Völkermord statt, sondern ein aserbeidschanischer Pogrom gegen die armenische Minderheit.

Ich hatte nur in der Überschrift verkürzt von \"türkischem und aserbaidschanischem Völkermord geschrieben, im Text dann aber - was wohl unbestreitbar korrekt ist - von \"aserbaidschanischem Pogrom in Sumgait\" ... der im Weiteren dann der Auslöser für die Unabhängigkeitserklärung Berg-Karabachs wurde. Dieser Pogrom war tatsächlich kein Völkermord, aber er erinnerte die Armenier drastisch an den Genozid im Osmanischen Reich.

Ganz und gar Unrecht hat \"Albiruni\" darum, wenn er schreibt: \"Die Geschehnisse im Osmanischen Reich haben nichts mit dem Berg-Karabach-Konflikt zu tun und haben daher in einer Diskussion nichts zu suchen.\"

Was er so schamhaft verharmlosend \"Geschehnisse\" nennt, waren doch die drei Wellen von Völkermord, denen die Armenier in der Türkei vor dem ersten Weltkrieg ausgesetzt waren.

Diese haben sehr wohl mit Sumgait und Berg-Karabach zu tun, denn sie stehen in ein und demselben historischen, kulturellen und psychologischen Kontinuum. Die Unabhängigkeitserklärung von Berg-Karabach war ein Versuch der Armenier, sich gegen eine Wiederholung historisch abzusichern.

Sie haben natürlich Recht, geehrter \"Albiruni\", dass es keinen Sinn macht, in der Vor- und Frühgeschichte Gründe für die Staatsgrenzen von heute zu suchen. Zumal dann ja auch der Osten der Türkei wieder zu einem armenischen Grossreich gemacht werden - und Aserbaidschan ganz von der Landkarte gestrichen oder dem Iran zugeschlagen werden müsste.

Aber es gibt menschliche Realitäten, die schlecht ignoriert werden können, weil sie wichtiger sind, als Staatsgrenzen.

Man kann Ereignisse wie den türkischen Völkermord an den Armeniern einfach nicht aus dem Gedächtnis dieses Volkes streichen, inbesondere nicht durch Denkverbote und Repressionen (mit denen in der Türkei gegen Genozid-Erwähnung vorgegangen wird). Die Angst der Armenier bleibt, erneut vor der Gefahr der Vernichtung zu stehen.

- Aserbaidschan lehnt sich immer stärker an die ethnisch und kulturell nahestehende Türkei;

- die Türkei will ihren Einfluss als Regionalmacht auch im Kaukasus ausbauen, indem sie den Konflikt mit den Armeniern schürt.

Mindestens psychologisch und politisch ist die Verleugnung des Völkermordes durch die Türkei eines der Haupthindernisse auf dem Weg zur Regulierung des Konfliktes um Berg-Karabach.

\"Albiruni\" sollte sich vielleicht mit seiner historischen Kompetenz in dieser Richtung engagieren. Damit die Armenier nicht das Schicksal erleiden, dass seinerzeit das Volk der Choresmier am Aralsee erlitt, dem der Universalgelehrte al Biruni entstammte. Wenn man Wikipedia glauben darf, dann wurden die Choresmier im 11.Jahrhundert erst von dem türkischen Sultan Mahmud erobert und dann komplett türkisiert und islamisiert.


albiruni 01.12.2011 - 15:28

Danke für die ehrlichen Worte!

Danke, sie arbeiten ja ganz offen und ungehemmt mit rassistischen Ressentiments ersten Grades. Turkvölker arbeiten also des Öfteren mit Halbwahrheiten und Verdrehungen. Diese eindeutig rassistischen Vorwürfe wollen Sie damit begründen ich hätte Gema absichtlich das Wort \"aserbaidschanischer Völkermord\" falsch in den Mund gelegt.

Das kann man doch einfach aufklären! Lesen wir noch einmal kurz was Gema geschrieben hat!
Die Überschrift von Gemas Beitrag lautet: \"Bergkarabach, der türkische und der aserbaidschanische Völkermord\". Wow! Sie spricht also doch von einem aserbaidschanischen Völkermord. Also wer von uns beiden arbeitet mit Verdrehungen und Halbwahrheiten.

Natürlich wurden auch Kurden vertrieben! Das heutzutage Kurden in Armenien leben ist kein Beleg dafür, dass die Kurden nicht aus Berg-Karabach und dem umliegenden aserbaidschanischen Distrikten vertrieben wurden. Es leben ja auch heute noch Armenier in Aserbaidschan, dennoch gab es Vertreibungen von Armeniern aus Aserbaidschan .Etwa 32 Armenier sind in Sumgait umgekommen. Das ist ein Verbrechen. Aber ich bitte Sie, das rechtfertigt aber keine ethnische Vertreibung und Ermordung der angestammten aserbaidschanischen Bevölkerung Berg-Karabachs.
Bereits im Winter 1987/1988 gab es die ersten systematischen Vertreibungen von Aserbaidschanern aus der Region Zangesur durch Armenier. Diese kamen dann mit weiteren Vertriebenen aus anderen Regionen Anfang Februar 1988 in der Stadt Sumgait an. Die aufgeheizte Stimmung in Sumgait wurde durch diese Vertriebenen erzeugt. Es waren also nicht einfach Übergriffe von Aserbaidschanern auf Armenier. Bereits im März 1988 zerstörten Armenier sieben aserbaidschanische Dörfer, dies führte dann wiederum zu Gewaltaktionen von aserbaidschanischer Seite. Ich erkenne Sumgait als Verbrechen an...erkennen Sie die Übergriffe auf aserbaidschanische Dörfer im März 1988 und die ersten Vertreibungen im Winter 1987/1988 ebenfalls als armenische Verbrechen an? Erkennen Sie die brutale Ermordung der Stadtbevölkerung Chodschalis durch Armenier als völkerrechtliches Verbrechen an?


Noah 30.11.2011 - 21:20

Genug der Verdrehungen und Halbwahrheiten

Sie arbeiten wie leider Anhänger der Turkvölker des öfteren mit Verdrehungen und Halbwahrheiten:Gena sprach im Zusammenhang mit Sumgait nicht von Völkermord sondern von Progrom.
Ebenso Verdrehung: Armenier haben sich in Arzach bei den Aseris um die Abhaltung des Referendums bemüht.Stattdessen begann Aserbeidschan mit den Kampfhandlungen. Erst d a n n floh die aserische Bevölkerung. Natörlich floh sie, ihr waren die Ereignisse in Sumgait bekannt !
Verteibung von Kurden ? Laut Aussagen vieler Kurden, z.B. auch in Deutschland , leben die Kurden unter all den Ländern, in denen sie leben am besten und unbehindertsten in Armenien.








Eine Verdrehung der Tatsachen sind auch Ihre Angaben über Chodschali.
Es hat durch die Kampfhandlungen natürlich auch Tote unter der Zivilbevölkerung gegeben, wenn auch nicht Hunderte, aber diese Opfer starben leider durch Geschosse und nicht durch Äxte und
Messer, wie von den Aseris in Sumgait auf tierische Weise ermordet.
Können Sie nicht die Angst der Arzacher verstehen, jemals wieder mit solchen Nachbarn zusammen leben zu müssen ?
Was mich betrifft möchte ich die Diskussion hiermit beenden, denn ich bin fest überzeugt, dass aus Arzach nie wieder Bergkarabach wird.




albiruni 30.11.2011 - 17:45

Wenn einem die Argumente ausgehen wird man persönlich...

Es ist schön, dass Sie durch Berg-Karabach wandern können. Die Aserbaidschaner können es nicht. Sie wurden ja vertrieben und ermordet. Es ist auch schön, dass Ihnen Kreuze etc. auffallen, die armenischen oder albanischen Ursprungs sein können. Ich habe ausdrücklich gesagt, dass Armenier schon immer in Berg-Karabach gelebt haben.
Bravo! Es ist auch nett, dass nachdem alle Moscheen und Denkmäler der Aserbaidschaner in Berg-Karabach nach der Besatzung durch armenische Nationalisten zerstört wurden, Ihnen nun keine Spuren mehr der Aserbaidschaner auffallen, wenn Sie Ihre poetischen Wanderungen machen. Ich werde Ihnen mal ein paar aufzählen:

1. Shusha Moschee
2. Yukhary Govharagha Moschee
3. Khanlyg Mukthar Karawanserei
4.Gara Boyukkkhanym Burg
5. Grabmal des Panah Kham
6.Grabstelle des Gutlu Musa Oghlu
7. Haiy Giyasaddin Moschee (17. Jhdt)
8.Haiy Alakbar Mosschee (17. Jhdt.)

Es gibt hunderte weiterer Beispiele.
Warum erwähne ich Hunderte Jahre alte Akten? Weil Sie damit begonnen haben hunderte und tausende Jahre alte Märchen und Geschichten zu erzählen, die nichts mit dem modernen Völkerrecht in einer Globalisierten Welt zu tun haben und die niemals Rechtfertigung für ethnische Vertreibungen sein können.

Vielen Dank, dass Ihnen das moderne Völkerrecht wohl doch am Herzen liegt. Ich kann Ihre Frage einfach beantworten. Das moderne Völkerrecht sieht entgegen Ihres Glaubens nicht vor, dass eine Bevölkerung ein Referendum abhalten und einen Staat gründen kann. In 50 Jahren haben wir Gebiete in Deutschland die dann über 100 Jahre lang überwiegend von Türken bewohnt sind. Können diese dann einfach ein Referendum abhalten und sich unabhängig erklären. Können die Basken einfach ein Referendum abhalten und sich unabhängig erklären? Können die Aserbaidschaner im Iran, die Araber und Kurden im Iran und der Türkei einfach Referenden abhalten und sich unabhängig erklären. Können sich die Sinti und Roma in Bulgarien, Serbien und Ungarn einfach mit einem Referendum einen eigenen Staat basteln. Nein! Das moderne Völkerrecht sieht solche Rechte nicht vor! Es ist im Übrigen eine unfeine Art, erst die angestammte aserbaidschanische Bevölkerung zu vertreiben (und die Kurden) und dann ein Referendum abzuhalten! Es gibt Minderheitenrechte und Autonomie. Diese erfüllen das Selbstbestimmungsrecht der Völker und nicht Sezessionismus und Vertreibung!

Unbestechlich? Ihnen gehen wohl die Argumente aus, wenn Sie persönlich werden! Ich denke wenn man die Meinung der UNO und der Weltgemeinschaft vertritt muss man sich ja wohl keine Bestechlichkeit vorwerfen lassen. Wohl eher umgekehrt. Während ich das Recht der Armenier auf Selbstbestimmung anerkenne und auch die armenische Bevölkerung Berg-Karabachs, die dieses Gebiet seit Urzeiten mitprägt, negieren Sie die Anwesenheit der Aserbaidschaner und das Recht der Aserbaidschaner in ihrer Heimat zu leben völlig. Al Biruni hat die Dinge gesehen wie Sie sind. Er war ein weltoffener und toleranter Mensch. Ich bin Politikwissenschaftler und versuche die Dinge ebenfalls so zu sehen wie sie sind. Mehr nicht!


Noah 29.11.2011 - 20:55

Nagorny Karabach

Sie schrieben, Geschichte sei ein schlechtes Argument. Geschichte hinterläßt aber immer Spuren. Wandern Sie durch Arzach wie ich und in jeder Stadt, jedem Dorf und tief in den Wäldernfinden Sie jahrhundertalte Kreuzsteine, Kirchen- und Klosterruinen. - Und von den Aseris ? Nichts !
Wenn Geschichte ein schlechtes Argument ist, warum erwähnen Sie 140 Jahre alte Akten, die zudem noch aus Georgien stammen ?
Sie bevorzugen die Anwendung modernen Völkerrechts ? Sieht das Völkerrecht nicht vor, daß ein Volk seine Regierung durch Abstimmung selbst bestimmen soll ? Hätte Aserbeidschan diese Abstimmung in Arzach zugelassen und nicht die bewaffnete Auseinandersetzung vorgezogen - was glauben Sie, wie hätte sich die Bevölkerung Arzachs entschieden ? Leider kann ich nur feststellen, daß Sie versuchen, sich die Zugehörigkeit Arzachs zurecht zu biegen. Übrigens Rayhan al Biruni war unbestechlich !







albiruni 29.11.2011 - 15:27

Aserbaidschanischer Völkermord!

Völkermord in Sumgait? Es kamen etwa 33 Personen in Sumgait um. Die Eskalation ging von Aserbaidschanern aus, die zuvor von Armneniern aus Berg-Karabach vertrieben wurden. Es herrschte eine aufgebrachte Stimmung, durch Menschen die selber Gewalt und Vertreibung erlebt haben. Ist es ein Verbrechen, was in Sumgait geschehen ist? Zweifellos! Aber ein Völkermord? Bezeichnen Sie die Tötung von 8 Türken durch Nazis auch als Völkermord? Was ist mit der Stadt Chodschali, in der Armenier 600 aserbaidschanische Zivilisten massakrierten? Ist das auch ein Völkermord? Armenische Daschnaken hatten zu Beginn des 20. Jhdts. Tausende Aserbaidschaner ermordet. Ist das ein Völkermord? Die Bergjuden Aserbaidschans trauern jedes Jahr um das Progrom an den Bergjuden, bei dem fast 3000 Juden in Aserbaidschan ermordet wurden und zwar durch Armenier. Wer verleugnet hier seine Verbrechen? Die Geschehnisse im Osmanischen Reich haben nichts mit dem Berg-Karabach-Konflitk zu tun und haben daher in einer Diskussion nichts zu suchen. Sie wollen Stalins Poltik rückkgängig machen? Es geht nicht um Stalin. Wenn wir die sowjetischen und zaristischen Grenzziehungen ungültig machen wollen, dann können wir alle Länder im postsowjetischen Raum gleich völlig auflösen. In Berg-Karabach lebten seit Urzeiten Armenier und seit Urzeiten Aserbaidschaner. Das Gebiet ist sehr klein und wird nur von sehr wenigen Menschen (weniger als 100.000) besiedelt. Es liegt im Herzen Aserbaidschans und ist seit fast 90 Jahren völkerrechtlicher Teil Aserbaidschans. Zuvor war Berg-Karabach Teil Persiens, später des russischen Zarenreichs, nicht etwa Armeniens und bis 1827 überwiegend von Aserbaidschanern bewohnt.


Gena 29.11.2011 - 10:40

Bergkarabach, der türkische und der aserbaidschanische Völkermord an den Armeniern

Ofensichtlich muss man für eine gerechte Beurteilung ausser der Bevölkerungsstatistik auch unbedingt den türkischen und den aserbaidschanischen Völkermord an den Armeniern berücksichtigen.

Es ist ja doch historische Tatsache, dass im Türkischen Imperium vor dem 1.Weltkrieg in drei grossen Wellen hundertausende von Armeniern getötet wurden. Franz Werfel hat das beschrieben.

Es ist auch eine Tatsache, dass 1988 in der aserbaidschanischen Stadt Sumgait bei Baku aserbaidschanische Marodeure durch die Strassen zogen und armenische Mitbürger ermordeten.

Der unvergessene türkische Völkermord und dann konkret der aserbaidschanische Pogrom waren der Grund für die Unabhängigkeitserklärung Bergkarabachs.

Solange die Türkei und Aserbeidschan diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit verleugnen, haben sie kein moralisches Recht, bei der Lösung des Bergkarabach-Problems mitzureden. Und schon gar nicht, wieder mal mit einer militärischen Lösung zu drohen!

Die Armenier wären dumm, wenn sie auf den Korridor nach Bergkarabach verzichten würden. Er könnte vielleicht verkleinert werden, aber eine Nabelschnur nach Karabach muss es geben. Auch das müssten Aserbaidschan und die Türkei (die alle Konflikte in der Region schamlos nutzt, um sich als Regionalmacht zu etablieren) akzeptieren.

Und wer ausgerechnet Stalins Entscheidung, Bergkarabach als Autonome Einheit der Sowjetrepublik Aserbaidschan zuzuschlagen, als Argument nutzt, setzt sich selbst ins Unrecht. Hatte doch Stalin hier (wie überall im Kaukasus, wie in Ossetien, Abchasien, Kabardino-Balkaria ...etc ) so entschieden, gerade um einen Konfliktherd zu erhalten, der beide Völker für lange Zeit verfeindet.

Der von einem Diktator gestiftete Konflikt kann nur beendet werden, wenn Aserbaidschan endgültig auf Bergkarabach verzichtet und sich auf die eigene Entwicklung konzentriert.


albiruni 27.11.2011 - 20:42

Geschichte ist ein schlechtes Argument!

Traurig!
Leute wie Sie verhindern die Konfliktlösung mit willkürlichen nationalistischen Argumenten.
Berg-Karabach war immer Siedlungsgebiet verschiedener Völker - vor allem Aserbaidschaner und Armenier.
Sie erklären 1923 hätte es 95 % Armenier in BK gegeben und dies sei ein Beleg für die Zugehörigkeit zu den Armeniern. So ein Nonsense! Noch Hundert Jahre zuvor lebten 75 % Aserbaidschaner und 25 % Armenier in diesem Gebietvgl. Akty, sobrannye Kawkassoj archeografitscheskoj komisseju, herausgegeben unter der Redaktion des Vorsitzenden der DSS-Kommission A.D. Bersche. Tiflis: Tipografija glawnogo uprawlenija Kawkaskogo 1870, Dokument 37, S. 38ff.). Das Bevölkerungsverhältnis war also umgekehrt. Nach dem russisch-persischen Krieg siedelte das russische Zarenreich vor allem Armenier aus dem Iran in das zu diesem Zeitpunkt überwiegend von Aserbaidschaner bewohnte Gebiet. Auch kurz vor Ausbruch des Konfliktes änderte sich das Bevölkerungsverhältnis wieder zu Gunsten der Aserbaidschaner. Aber was soll das! Armenier und Aserbaidschaner lebten schon immer in BK. Wir alle leben in der Zeit des modernen Völkerrechts. Geschichtliche Argumente bringen da nicht weiter. Man stelle sich vor die Iraner würde sich auf das Persische Reich beziehen oder die Ägypter auf das Ägyptische Reich oder die Türken auf das Osmanische Reich. Im Rahmen des 19 Jhdts. kam es zu den neueren Staatsgründungen begeleitet durch die Etablierung des modernen Völkerrechts. Nach diesen Grundsätzen gehört Berg-Karabach zu Aserbaidschan. Dieser Meinung ist nicht nur die UNO sondern auch jede Regierung der Welt.


Noah 26.11.2011 - 19:29

Arzach

Das Gebiet von Arzach ist nachweislich seit Jahrtausenden von Armeniern besiedelt. Selbst 1923/24 als Stalin das Gebiet unbefugt an Aserbeidschan abtrat, waren 95 % der Bewohner Armenier.Als die Armenier zu Beginn der Neunziger Jahre den Anschluss an Armenien verlangten stellten sie immer noch ca. 80% der Bevölkerung Arzachs. Woher leitet also Aserbeidschan einen
Anspruch auf armenisches Land ab ?


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