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Orientiert sich Lukaschenko wegen der Gaskrise auf China? (Foto: newsru)
Orientiert sich Lukaschenko wegen der Gaskrise auf China? (Foto: newsru)
Freitag, 29.12.2006

Gaskrise treibt Weißrussland in Richtung China

St.Petersburg. Es wäre naiv zu glauben, dass Gazprom auf eigene Faust Weißrussland erpresse und es nur um den Preis gehe. In letzter Zeit nimmt die russische Politik immer stärker die Züge der früheren Imperialialität an.

Weißrussland ist ein krasses Beispiel dafür. Das Russland von heute kennt keine rein ökonomischen Ansätze, sondern nur polit-ökonomische. Ginge es in der Gaskrise nur um rein wirtschaftliche Interessen, wäre alles in den Hinterzimmern geklärt worden. Wir hätten im Nachhinein von dem neuen Gaspreis erfahren.

Was will Russland von Weißrussland?


Was will Russland von Weißrussland? Russland will sich Weißrussland einverleiben. Wenn nicht de-jure, dann doch wenigstens de-facto. Aber einige politische Aktionen Weißrusslands widersprechen in letzter Zeit diesem russischen Wunsch.

Bei Russland-Aktuell
• Gazprom verspricht Lieferungen durch Weißrussland (28.12.2006)
• Neuauflage des „Gaskriegs“ – diesmal mit Minsk? (26.12.2006)
• Gazprom steigt bei Sachalin-2 zu Discountpreis ein (22.12.2006)
• Turkmeniens Diktator Nijasow stirbt an Herzversagen (21.12.2006)
• Vor 15 Jahren: UdSSR kaputt, GUS gegründet - wozu? (08.12.2006)
Anfang Dezember fand bei Brest eine internationale russisch-ukrainisch-weißrussische Konferenz statt, die dem 15. Jahrestag des Zerfalls der UdSSR gewidmet war. Aus den Reden der weißrussischen Konferenzteilnehmer wurde deutlich, dass russischer Druck nur zu einem Ergebnis führen könne: zum Zusammenschluss der Weißrusssen um Alexander Lukaschenko herum und zur Verschlechterung der Beziehungen zu Russland. Außerdem sei in letzter Zeit eine neue außenpolitische Neigung Weißrusslands zu verzeichnen – in Richtung China.

China taucht an der russischen Westgrenze auf


Interessanterweise waren auf der Konferenz in Brest einige Chinesen vertreten. Einige der weißrussischen Ideologen sprachen direkt davon, dass „Weißrussland in den geopolitischen Raum Chinas“ eingetreten sei. Mit China seien einige gewichtige Wirtschaftsabkommen vereinbart worden.

Es gab die Meinung, dass Weißrussland den Weg Kubas gehen könnte, indem es zum chinesischen Vorposten in Europa wird. Die Weißrussen betonten dabei, dass China – im Unterschied zu Russland – partnerschaftliche Beziehungen pflegt, statt die Partner „endgültig fertigzumachen“.

Es dürfte klar sein, dass es für Russland absolut unerwünscht ist, wenn China auch noch an der russischen Westgrenze auftaucht.

Ökonomische Okkupation der Wirtschaft Weißrusslands befürchtet


Derweil bestätigt Russland mit seinen Aktionen die schlimmsten Befürchtungen der weißrussischen Elite, in der die Meinung weit verbreitet ist, dass die Integration mit Russland zur totalen Okkupation der weißrussischen Wirtschaft durch russische Konzerne und zur zwangsweisen Durchsetzung russischer Geschäftspraktiken führen würde. Und diese russischen Geschäftspraktiken werden im Nachbarstaat gelinde gesagt ohne sonderliche Sympathie betrachtet.

Es sollte vielleicht auch Erwähnung finden, dass auf der Konferenz die Ergebnisse einer Meinungsumfrage vorgestellt wurden, die im Auftrag der Konferenz-Organisatoren in Russland, Weißrussland und der Ukraine durchgeführt wurde. Aus der Erhebung ergibt sich, dass der Wunsch nach Integration und Vereinigung in Russland weitaus stärker ist, als in Weißrussland.

Nach der Gaskrise will nur noch eine Minderheit die Vereinigung mit Russland


Für Vereinigung mit Weißrussland sind 74,7 % der Russen (dagegen 9 %, unentschieden 15,8 %). Eine Vereinigung mit Russland wollen hingegen nur 56,4 % der Bevölkerung in Weißrussland (dagegen 25,2 %, unentschieden 18,4 %). Die Differenz ist wesentlich.

Wenn man berücksichtigt, dass die absolute Mehrheit der Weißrussen absolut nicht in marktwirtschaftlichen Kategorien denkt, sondern eher Kategorien wie „slawische Brudervölker“ anwendet, wird nach der Gaskrise die Zahl der Weißrussen, die eine Vereinigung mit Russland wollen, noch weiter abnehmen. Es ist gut möglich, dass im Neuen Jahr nur noch eine Minderheit der Weißrussen für die Vereinigung ist.




Tatjana Tschesnjakowa ist Politologin und Journalistin
Tatjana Tschesnjakowa ist Politologin und Journalistin
Autorin Tatjana Tschesnjakowa lebt in St. Petersburg. Sie ist Politologin, Journalistin und Analystin bei der Nachrichtenagentur Rosbalt.

Die repräsentative Umfrage wurde vom Zentrum für soziologische Untersuchungen an der Moskauer Lomonossow-Universität durchgeführt. Befragt wurden 1.064 Russen in 19 Föderationssubjekten und 1.225 Weißrussen aus sechs unterschiedlichen Gebieten und 61 Städten.

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