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Die Deutsche Woche ist überall in Petersburg präsent, auch auf dem Internationalen Buchsalon. (Foto: Deutsche Woche)
Die Deutsche Woche ist überall in Petersburg präsent, auch auf dem Internationalen Buchsalon. (Foto: Deutsche Woche)
Donnerstag, 18.04.2013

Deutsche Woche in St. Petersburg feiert ihr 10. Jubiläum

St. Petersburg. Am 18. April startet die 10. Deutsche Woche in St. Petersburg. Bis zum 28. April gibt es jede Menge Veranstaltungen zu Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft. Diesjähriges Partnerland ist Nordrhein-Westfalen.

Das Angebot der diesjährigen Deutschen Woche in St. Petersburg ist ein weiteres Mal sehr breit gefächert – von Wirtschaftskonferenzen und -seminaren; Rundtisch-Diskussionen zu gesellschaftlichen Fragen über Kunstausstellungen, Kino und Konzerten bis hin zu interaktiven Ausflügen in der Stadt und drum herum ist sicher für jeden etwas von Interesse dabei.

Deutschland auf der Höhe


Bei der vom Deutschen Generalkonsulat, dem Goethe-Institut und der Auslandshandelskammer organisierten Deutschen Woche steht Nordrhein-Westfalen im Mittelpunkt. Zahlreiche Veranstaltungen vermitteln einen Einblick in das vielseitige Leben des bevölkerungsstärksten deutschen Bundeslandes.

Bei Russland-Aktuell
• Russische NGOs bekommen Etikett „ausländischer Agent“ (06.07.2012)
• Deutsche christliche Biker nach Petersburg unterwegs (18.06.2012)
• Achte Deutsche Woche in St. Petersburg steht bevor (23.03.2011)
• Goethe-Institut SPb. aktiv für die deutsche Sprache (14.02.2011)
Der Veranstaltungskalender ist an die 100 Seiten stark. An dieser Stelle können lediglich ein paar Höhepunkte der Woche vorgestellt werden.

Zum Auftakt am 19. April erörtern Experten und russische Unternehmensvertreter rechtliche und steuerliche Aspekte der Geschäftsentwicklung im Bundesland NRW. Der Titel der Konferenz spricht Bände: „Germany at its best“.

In Deutschland führt NRW als Investitionsstandort für Unternehmen aus aller Welt die Rangliste an. So sind inzwischen ca. 400 russische Firmen in der Region zu Hause. Die Unternehmen schätzen dabei vor allem die zentrale Lage des Bundeslandes mitten in Europa.

Philosophie und NGOs


Ein unbestrittener Höhepunkt der „Woche“ ist der Vortrag von Peter Sloterdijk, einem der einflussreichsten, prominentesten und zweifellos auch intellektuell aufregendsten Philosophen unserer Zeit. Am 19. April diskutiert er an der Petersburger Uni mit russischen Kollegen über seine Theorie der „permanenten Renaissance“.

Ein höchst aktuelles Thema berührt die Diskussionsveranstaltung „Deutsche NGOs und Freiwillige – Geschichte und Gegenwart“ am 23. April. Es geht dabei um die deutsch-russische Zusammenarbeit von wohltätigen Organisationen. Vor dem Hintergrund der restriktiven Politik des Kremls gegenüber Nichtregierungsorganisationen hat das Thema einige Brisanz.

Buchmesse und Müllentsorgung


Bücherwürmer (es gibt sie noch!) kommen beim Internationalen Buchsalon am 25.-28. April in der Mange auf ihre Kosten. Deutschland ist dort in diesem Jahr Ehrengast. Die Frankfurter Buchmesse und das Buchinformationszentrum in Moskau präsentieren eine vielfältige Auswahl deutscher Literatur und moderner Autoren.

Schwerpunkte sind die Themen „Comic“, „Urbanisierung“ sowie „Kinder- und Jugendbücher“. Das Rahmenprogramm bietet Raum für den Austausch deutscher und russischer Schriftsteller.

Unter den zahlreichen Veranstaltungen für Schüler sei ein Projekt der Petrischule auf dem Newski Prospekt erwähnt. Am 24. April geht es dort um das Thema „Müllverwertung in St. Petersburg – Realität oder Vision?“.

Neben einer Ausstellung werden Workshops zum Thema „Alles aus Müll“, eine Theateraufführung sowie eine Diskussion angeboten. Der abschließende Flashmob soll die letzten Zweifel zerstreuen – St. Petersburg wird bald zu den saubersten europäischen Städten gehören.

Im Internet
• Hier gibt es den Veranstaltungskalender:

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DDR 1953 und Kunst aus Hamburg


Vom 22. April bis zum 12. Mai gibt es im Museum für politische Geschichte die Plakatausstellung „Wir wollen freie Menschen sein. Der DDR-Volksaufstand vom 17. Juni 1953“.

In jenen Tagen gingen eine Million Menschen in mehr als 700 Städten und Gemeinden in der DDR auf die Straße. Für die von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur konzipierte Ausstellung wurden 130 Fotos und Dokumente aus 25 Archiven ausgewählt.

Das Stroganow-Palais nimmt sich der hohen Künste an und zeigt vom 24. April bis zum 31. Mai die Ausstellung „Vom Impressionismus zur Sezession – Hamburger Künstler aus der Sammlung Hans“.

Bei Russland-Aktuell
• Deutsche in St. Petersburg – auf den Spuren der Geschichte (25.03.2013)
In Zusammenarbeit mit dem Russischen Museum werden Werke aus der umfangreichen Privatsammlung des Hamburger Galeristen Mathias F. Hans präsentiert. Im Zentrum der Ausstellung, zu der ein Katalog erscheint, stehen Werke des Hamburgischen Künstlerclubs von 1887 und der Hamburgischen Sezession.

Eine Radtour durch das deutsche Peterhof


Ein aktives Bildungsangebot verspricht die Radtour „Das deutsche Peterhof“ am 27. April. Dabei sollen die ehemaligen deutschen Kolonien in Peterhof mit dem Fahrrad erkundet werden. Die Route geht durch die Parkanlagen Kolonistski, Anglijski und Sergijewka mit Stationen an historischen Orten und Denkmälern des 18. und 19. Jahrhunderts.

Die Drahtesel werden vom Fahrradverleih „Velorodeo“ vor Ort zur Verfügung gestellt.



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