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Kunstauktionen in Moskau und Barcelona sollen Geld für den Kampf gegen den Krebs mobilisieren (Foto: Solaris)
Kunstauktionen in Moskau und Barcelona sollen Geld für den Kampf gegen den Krebs mobilisieren (Foto: Solaris)
Montag, 23.04.2012

Kleine Menschen und große Kunst kämpfen gegen den Krebs

Moskau. Der Wohltätigkeitsfonds „Zauberwelt Solaris“ hatte in die Galerie „Prestige“ im Moskauer Hotel Metropol zu einer ganz besonderen Performance geladen, um auf kommende Auktionen in Moskau und Barcelona aufmerksam zu machen.

Aus dem Auktionserlös sollen innovative Medizintechnologien für den Kampf gegen Krebs, Diabetes und Herz- und Kreislaufkrankheiten erworben werden - vor allem von jungen Forschungseinrichtungen, die sich dynamisch entwickeln.

Bisher konnte „Zauberwelt Solaris“ Vereinbarungen über die Durchführung medizinischer Forschungen mit dem „Medizinischen Radiologischen Zentrum des Gesundheitsministeriums in Obninsk“ (Gebiet Moskau) und mit der „internationalen wissenschaftlichen Forschungskorporation Harlan Biotech“ in Israel abgeschlossen werden.

Kleine Menschen für eine große Sache


Dmitri Kondratjuk, der Vorsitzende des Kuratoriums des Fonds „Zauberwelt Solaris“, gehört auch zu den Kleinwüchsigen. Er spürt zwar seine geringe Körpergröße angesichts der ihn umgebenden Riesen, erlebt aber auch, dass die lebensbedrohenden Krankheiten vor niemandem halt machen. Deshalb engagiert er sich, wie er sagt, in dieser Stiftung, die sich auf die Fahnen geschrieben hat „Der Tod hat keine Macht über uns.“

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Kartenspielen gegen den Krebs


Die Artperformance bestritten bis auf eine Ausnahme nur kleinwüchsige Menschen, kostümiert als bekannte Persönlichkeiten: von Hitler über Dali bis zum Papst. Diese illustre Runde spielte mit der Schauspielerin Viktoria Paramonowa Karten um eine Million echte Dollars. Der Unternehmer Leonid Bilunow hatte den silbernen Koffer mit der Million zur Verfügung gestellt.

Der Gewinner der Kartenrunde gab einen Teil seines Gewinns für wohltätige Zwecke ab und teilte den Rest mit den Mitspielern, die wiederum auch für den Fonds spendeten.

Das Leben ist ein Kartenspiel


Die um den Tisch kreisende Kamera, die spärlichen Regieanweisungen und die angespannten Gesichter der Spieler vor dem Hintergrund des brausenden Feierabendverkehrs draussen vor der Galerie schufen eine knisternde Atmosphäre. Die sich an Brot und Wein labenden Gäste unterhielten sich nur flüsternd. Gewonnen hatte am Ende der Jahrhundertbösewicht Hitler, der aber brav seinen Gewinn aufteilte.

"Zauberwelt Solaris" unterstützt "Johnny Mnemonic"


Für Spannung sorgten auch die Kameras des Filmproduzenten Staffan Arenberg, der während der Präsentation Szenen für seine neue Version des Films "Johnny Mnemonic" drehte - mit Beteiligung der Krimiautorin Ludmilla Ulitskaja (Ulizkaja), des Bildhauers Surab Zeretelli, der Galerie-Besitzerin Aidan Salachowa und der Tele-Skandalnudel Xenia Sobtschak.

Auktionen sollen das Geld bringen


In der Galerie wurden derweil die Kunstgegenstände, Bilder, Plastiken und Ikonen gezeigt, die auf den Auktionen in Moskau und Barcelona versteigert werden sollen. Die bisher aufgerufenen Preise bewegen sich zwischen einer und dreizehn Millionen Dollar.

Zurab Zereteli, der Kunst wie am Fließband produziert, hat vier Werke, zwei Plastiken und zwei Bilder, zur Verfügung gestellt. Die Bilder sollen mindestens eine Million Dollar pro Bild einbringen, bei den Plastiken hält er sich noch bedeckt.



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