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| Russische Stars und Sternchen bei der „Eissymphonie“ in der Hamburger Color Line Arena. (Foto: Kuhlmann/.rufo) | |
Montag, 04.05.2009
Russlands Eiskunstlauf-Stars auf dem Hamburger Eis
Stephanie Kuhlmann, Hamburg. Er ist fünffacher Weltmeister und Publikumsliebling der Show Eissymphonie: Alexej Jagudin. Jetzt ist die Show in Deutschland und Russland-Aktuell traf Jagudin nach seinem Auftritt in Hamburg.
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Ein letztes Mal fährt die Eismaschine über die spiegelglatte Fläche, dann füllen sich die Ränge der Hamburger Color Line Arena. Das größtenteils russische Publikum kennt seine Stars bisher nur aus dem Fernsehen, schlug die Show doch unter dem Namen „Lednikowy Period“ (Eiszeit) des Ersten Russischen Fernsehens (ORT) alle Einschaltrekorde.
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Stars und Sternchen in einer gemeinsamen Eisshow Das Konzept der Eissymphonie, die von Ilja Awerbuch moderiert wird, ist einfach und erfolgreich: Beliebte russische Schauspieler, Komiker und Fernsehmoderatoren treten auf mit den besten Spitzensportlern des Landes im Eiskunstlauf.
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Awerbuch selbst ist ein erfolgreicher Eiskunstläufer, u,a war er Weltmeister 2002. Heute ist er regelmäßig im Fernsehen zu sehen.
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Zusammen mit seiner Frau Irina Lobatschewa, ebenfalls erfolgreiche Eiskunstläuferin, hatte er die Idee einer Städtetour mit den besten Eiskunstläufern der Welt. Inzwischen zeigten sie ihre Show in Osteuropa, Israel, Dubai, den USA und jetzt in Deutschland.
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| Anspannung vor dem Auftritt: Alexej Jagudin und seine Tanzpartnerin Valeria Lanskaja (Foto: Kuhlmann/.rufo) | |
Einer der Höhepunkte: Auftritt von Komiker Michail Galustian Das Publikum klatscht, will endlich seine Stars sehen. Dann kommen sie auf die Eisfläche und eröffnen die dreistündige Veranstaltung mit einem großen Spektakel. Unter einem riesigen roten Tuch kommen sie in silbernen Anzügen hereingefahren, begleitet von lauter russischer Musik.
Einer der Höhepunkte ist neben dem Auftritt des beliebten Komikers Michail Galustian der Paarlauf des Olympiasiegers von 2002, Alexej Jagudin, und der Schauspielerin Valeria Lanskaja. Mit einer französischen Gesangseinlage bringt sie die Menge zum Jubeln.
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Superstar Alexej Jagudin gern in Deutschland zu Gast „Für mich ist es immer eine Freude, in Deutschland zu sein“, betont Jagudin nach seinem gekonnten Auftritt, „die Leute sind nett, und es gibt viele Grünflächen“. Nicht mehr dem Druck des Wettkampfes ausgesetzt zu sein, genießt der fünffache Weltmeister heute.
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„Wenn ich früher einen Fehler gemacht habe, bestimmte es mein ganzes Leben“, erinnert sich der 29jährige. Jagudin liebt es, zu reisen oder einfach im Wald an der frischen Luft spazieren zu gehen.
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Das überwiegend russische Publikum von der Show begeistert Auf dem Eis sammeln eifrige kleine Mädchen Blumen und Stofftiere für die gefeierte Irina Sluzkaja ein. Nach kurzer Babypause fährt Russlands erfolgreichste Eiskunstläuferin (siebenfache Europameisterin) so graziös wie zuvor.
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Ein letztes Mal tritt Awerbuch vor das Publikum und verabschiedet sich mit dem Chanson „Ne me quitte pas“ (verlass mich nicht) von Jacques Brel, die Zuschauer denken gar nicht an das Ende der Show.
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Jagudins berufliche Zukunftspläne im kreativen Bereich Auch Jagudin will sich noch nicht vom Eiskunstlauf verabschieden, doch er weiß, dass die sportliche Karriere irgendwann vorbei ist und sucht bereits nach Alternativen wie der Schauspielerei.
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In drei Filmen hat er schon mitgewirkt, einen Videoclip gedreht und auf der Theaterbühne gestanden. Bleibt abzuwarten, welche kreative Rolle er in Zukunft noch für sich entdeckt.
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