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Montag, 13.07.2009
Tankerunglück löst Ökokatastrophe auf der Wolga aus
Samara. Der Wolga droht eine Ölpest. Nachdem ein Tanker bei Samara auf eine Sandbank aufgelaufen ist, sind etwa 100 Tonnen Öl ausgelaufen. Der Ölteppich ist schon über zwölf Kilometer lang.
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Ein schmieriger vier Millimeter dicker Film liegt auf der Wolga. Der Ölfleck hat eine Ausdehnung von zwölf Kilometer Länge und 35 Meter Breite.
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Die Verschmutzung bedroht nicht nur Wasserpflanzen und die reiche Fischwelt im größten Strom Europas, sondern auch zahlreiche Vögel, die entlang der Wolga leben.
Die Umweltkatastrophe ist durch einen russischen Öltanker ausgelöst worden. Das im Gebiet Saratow registrierte Schiff ist auf eine Sandbank aufgelaufen. Noch ist unklar, wie es dazu kommen konnte.
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"Die Ermittlungsbehörden untersuchen das Ausmaß des Schadens, der der Umwelt zugefügt wurde. Zudem müssen sie herausfinden, ob ein Vergehen von Amtspersonen in der vorliegenden Situation vorliegt", erklärte der stellvertretende Leiter der Umweltstaatsanwaltschaft in Samara, Dmitri Medwedew (nicht zu verwechseln mit dem russischen Präsidenten).
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Nach Erkenntnissen der Ermittler breitet sich der Teppich auf der Wolga relativ schnell aus. Die "Folgen für die Umwelt werden gravierend, es sind erhebliche Mittel aus dem Haushalt für die Liquidierung der Verschmutzung nötig", erklärte Medwedew.
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