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35 Jahre jung und voller Ambitionen: Arseni Jazenjuk. (Foto: vz.ru)
35 Jahre jung und voller Ambitionen: Arseni Jazenjuk. (Foto: vz.ru)
Freitag, 22.05.2009

Ukraine: 35jähriger zielt auf das Präsidentenamt

Kiew. Arseni Jazenjuk, Ex-Sprecher des ukrainischen Parlaments, will Präsident werden. Der gerade 35 Jahre alt gewordene Politiker will die Spaltung des Landes überwinden und gute Beziehungen zu Ost wie West aufbauen.

Nach der ukrainischen Verfassung muss ein Kandidat für das Präsidentenamt mindestens 35 Jahre alt sein. Seit Freitag entspricht Jazenjuk diesen Anforderungen. Und sofort erklärt er offiziell, woraus er auch vorher kein Geheimnis gemacht hat: Er will ukrainischer Präsident werden.

Jazenjuk ist ein Senkrechtstarter. Schon als 26-Jähriger war er Wirtschaftssenator auf der Krim. Bis November letzten Jahres war er Sprecher des ukrainischen Parlaments Rada. Damals war er eine Art Bauernopfer im Machtkampf zwischen Regierung und Präsident.

„Ich nehme nicht teil, ich will siegen!“

Jazenjuk ist heute Abgeordneter der Fraktion NUNS (Nascha Ukraine – Narodnaja Samooborona; Unsere Ukraine – bürgerliche Selbstverteidigung) aber gilt deshalb nicht unbedingt als Mann von Präsident Juschtschenko.

Er will sich nicht rechts oder links einordnen. Was er will, ist die Spaltung des Landes überwinden, die „das Dreigespann Juschtschenko-Janukowitsch-Timoschenko“ verursacht hat. Sie seien „die größte Gefahr“ für die Ukraine, mein Jazenjuk.

Sein Wahlprogramm will er später an die Öffentlichkeit bringen. Bis dahin gibt er sich einfach selbstbewusst und siegessicher und verkündet: „Ich nehme nicht teil, ich gehe hin, um zu siegen!“

Russland ist unverrückbar

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• Ukraine: Janukowitsch tritt bei Präsidentenwahlen an (20.04.2009)
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• Ukraine: Reguläre Präsidentenwahlen wohl am 17.1.2010 (26.01.2009)
• Gas-Streit zwischen Kiew und Moskau spitzt sich zu (05.01.2009)
• Unendliche Geschichte: Ukraine braucht neue Regierung (16.12.2008)
Befragt zu seinen außenpolitischen Plänen, ist Jazenjuks Programm einfach – gute Beziehungen zu allen. „Die Karte kannst du nicht ändern und Russland nicht verschieben. Aber das muss auch nicht sein“, ist er überzeugt.

„Die riesige gegenseitige Abhängigkeit der Ukraine und Russlands ist eine Tatsache, wir brauchen gute Beziehungen zu Russland“, sagt er. Aber auch die Orientierung Richtung Westen müsse aufrecht erhalten bleiben.

Zum System der NATO sieht er keine Alternative in der Welt, weiß aber auch: „Wir müssen aber alle verstehen, dass keiner sich beeilt, uns schnell in die NATO und in die EU aufzunehmen."

Gar keine schlechten Chancen

Experten räumen dem jungen und ambitionierten Politiker derweil recht gute Chancen ein. Hinter dem Sprücheklopfen steckt eine kräftige Klientel. Kürzliche Umfragen ergaben: Im ersten Wahlgang könnte Jazenjuk auf 14 Prozent der Stimmen kommen und im zweiten sogar Janukowitsch und/oder Timoschenko überrunden.

Die Wahlen zum neuen ukrainischen Präsidenten werden voraussichtlich im Januar 2010 stattfinden. Ihre Bereitschaft zur Kandidatur haben bereits Premierministerin Timoschenko, Präsident Juschtschenko und Ex-Premier Janukowitsch ausgesprochen.



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